Safari in Hannover: Wildtiere in der Landeshauptstadt

Safari geht nur in Afrika? Nein! Mitten in Deutschland - ja sogar mitten in Hannover, kannst du viele Wildtiere beobachten. Und damit meine ich nicht nur Enten, Schwäne und Eichhörnchen, denn in Hannover geht es ganz schön wild zu. Schildkröten, Waschbären, Füchse, Nerze, Biber und sogar Otter kann man in der niedersächsischen Hauptstadt treffen. Einige invasive Arten vermehren sich so stark in und um Hannover, dass sie sogar geschossen werden müssen. Während einige Tiere sehr zuverlässig an bestimmten Stellen anzutreffen sind, muss man bei anderen deutlich mehr Geduld haben. Ich verrate dir, wo du die besten Chancen auf wilde Tiere in der Stadt hast. 


Füchse in Hannover: In der Eilenriede und drum herum

Wusstest du, dass der Rotfuchs zu meinen Lieblingstieren gehört? In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover selbst habe ich leider noch keinen Fuchs gesehen, aber dafür schon einige in der Region Hannover, etwas außerhalb vom Stadtgebiet. 

 

Doch auch in Hannover selbst leben Rotfüchse - und können mitunter sogar beim Stadtbummel in der Innenstadt beobachtet werden. Kein Witz - es kam schon mehrfach vor, dass Füchse gen Steintor mitten in der City gewandert sind. 

 

In Hannover leben Füchse vor allem im Stadtwald Eilenriede - und zwar im Gegensatz zu vielen anderen Säugetieren im gesamten Bereich der Eilenriede. Durch ein Uni-Forschungsprojekt wurde herausgefunden, dass der Rotfuchs dort weit verbreitet ist, da Fotofallen die Tiere in allen Bereichen erwischt haben. 

 

Auch wenn ich durch die Arbeit länger fast täglich durch die Eilenriede geradelt bin, habe ich dort nie einen Fuchs zu Gesicht bekommen. Allerdings ist auch echt immer einiges los im Stadtwald, vor allem auf den größeren Wegen. Stattdessen habe ich auf einer Radtour zwischen Seelze und Wunstorf sowie nördlich von Isernhagen schon Füchse auf offenen Flächen sehen können. 


Waschbären in Hannover: Safari in Ricklingen

Sind sie nicht unfassbar niedlich? Ich bin ein riesiger Fan von Waschbären! Und ja, ich weiß, dass es eine invasive Art ist, dass sie allerlei Unheil anrichten in Deutschland und gar aggressiv gegenüber Menschen werden. Aber ich finde sie einfach zu niedlich!

 

Auch in Hannover ist die Waschbär-Population in den letzten Jahren gestiegen. So viel, dass die Tiere regelmäßig zum Abschuss freigegeben werden. Denn Waschbären verdrängen einheimische Arten und verbreiten sich ob mangelnder natürlicher Feinde enorm. Alleine 2018 wurden in der Region Hannover 650 Waschbären erschossen. 

 

In Hannover leben mehr als 100 Waschbären, schätzen Natur- und Tierschützer. Vor allem in der Leinemasch sind die Tiere anzutreffen, also der Leine folgend von der Stadt heraus in Richtung Laatzen. Doch die Waschbären verlieren auch zunehmend ihre Scheu und machen sich über Mülltonnen in der Stadt her und spazieren durch Wohngebiete. Ich hatte leider bisher aber noch kein Glück und habe bisher keinen Waschbär gesehen. Allerdings habe ich mich auch erst dreimal aktiv auf die Suche nach ihnen gemacht.

 

Wie bei allen Wildtieren gilt hier: Bitte nicht füttern! Das solltest du ohnehin niemals tun, aber in dem Fall von Waschbären förderst du damit die Entwicklung, dass das Tier geschossen wird, weil es Menschen gegenüber aggressiver und zutraulicher wird, wenn es Menschen mit Essen verbindet. 


Schildkröten in Hannover: Beste Chancen am Maschteich

Wilde Schildkröten in Hannover? Ja - und dabei handelt es sich sogar um jene Tiere, die du mit großer Wahrscheinlichkeit antriffst. Denn die Gelbwangenschildkröten leben seit vielen Jahren im Maschteich im Maschpark, gleich hinter dem Neuen Rathaus.

 

Vor rund 30 Jahren wurden die Reptilien ausgesetzt - und offenbar fühlen sie sich im Maschteich mächtig wohl. Die Stadt geht davon aus, dass fünf bis sechs Tiere dort leben, der Bestand ist konstant. Meistens findet man die Schildkröten beim Sonnen auf einer extra angelegten Sonneninsel im kleineren Teil des Maschteichs, südwestlich der hübschen Maschteichbrücke. 

 

Doch wenn du rund um den Maschteich unterwegs bist, hast du gute Chancen, die Reptilien zu entdecken. Ich habe erst 2020 überhaupt erfahren, dass die Gelbwangenschildkröten dort leben - als ich sie erstmals beim Sonnen entdeckt habe. Seither bin ich ihnen immer wieder begegnet und für mich ist es ein Highlight, sie in den warmen Monaten zu beobachten. Denn das ist die Krux an der Sache: Die Schildkröten halten Winterschlaf, du kannst sie also nur zwischen Frühjahr und Herbst entdecken, da sie den Winter auf dem Grund des Maschteichs verbringen.


Schwäne in Hannover: Der Maschsee ist voll davon

Schwäne haben etwas romantisches und majestätisches an sich. Und in Hannover kannst du unzählige Exemplare davon beobachten - und das auf einem Haufen. Am Maschsee südlich der Innenstadt leben nämlich Dutzende der Vögel. 

 

Generell kannst du die Schwäne bei einem Besuch am Maschsee, egal wo du dich am Ufer aufhältst, nicht verpassen. Meistens tummeln sie sich allerdings im südlichen Bereich, zumindest die größeren Gruppen. 

 

Diesen Sommer hatten wir sogar Schwanen-Nachwuchs in Hannover - und es war mega niedlich, die Jungtiere zu beobachten. Papa Schwan war auch ganz schön auf der Hut und hat menschliche wie tierische (Gänse) Störer vertrieben, damit seine Jungen sich gut ausruhen konnten.

 

Gerade wenn die Schwäne Jungtiere haben, solltest du auf jeden Fall genug Abstand halten. Die Jungtiere können sich noch nicht so lange im Wasser aufhalten und brauchen Pausen an Land, die du nicht durch zu viel Nähe stören solltest. 


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Eichhörnchen in Hannovers Stadtwald Eilenriede

Eichhörnchen gehören wohl zu den Bewohnern der Städte, die man am häufigsten sieht und dann doch nur selten so wirklich wahrnimmt. 

 

Ich liebe diese Tiere und finde Eichhörnchen total niedlich. Ich beobachte sie in Hannover recht häufig, auch wenn mir noch kein wirklich gutes Bild gelungen ist. 

 

In Hannover wie generell in Deutschland leben die Eurasischen Eichhörnchen. Diese haben oft rötliches Fell, aber sie können auch braun, grau oder schwarz sein. Allen gemein ist, dass sie eine Art Pinselohren haben - also etwas abstehendes Fell nach oben. 

 

Das Grauhörnchen, das du auf zwei Fotos unten sehen kannst, ist in Deutschland nicht heimisch. Es stammt aus Amerika, hat sich aber vor allem in Großbritannien stark verbreitet. Dort hat es die einheimische Eichhörnchen-Art weitestgehend verdrängt.  

 

In Hannover gibt es viele Stellen, an denen man Eichhörnchen sehen kann - generell in allen Wald- und Parkanlagen. Ich habe sie schon im Maschpark, am Maschsee, in der Eilenriede, auf der Bult und auf kleineren Feldern und Wiesen gesehen.


Nutrias und Biber in Hannover: Leben im Ricklinger Holz

Der Biber galt in Niedersachsen 200 Jahre lang als ausgestorben, doch 2005 begann ein Projekt mit der Wiederansiedlung. Inzwischen leben rund 500 Exemplare in Niedersachsen - und auch in Hannover. 

 

Entlang der Leine kann man die Nager mit etwas Glück entdecken. Denn inzwischen gibt es im Stadtgebiet von Hannover sechs Reviere, in denen die Nager leben. Allerdings muss man die Hoffnungen auf Sichtungen dämpfen: Meist sieht man nur die Spuren in Form von abgenagten Bäumen. Aber von Januar bis März werden vom Naturschutzbund spezielle Biber-Wanderungen angeboten, es gibt ein Biber-Mobil und Freiwillige werden zu Biber-Beratern ausgebildet. 

 

Im Gegensatz zum Biber stehen Nutrias, Biberratten, nicht unter Schutz (wie auch Bisamratten nicht, die ebenfalls Biber und Nutria ähneln). Die kleineren Nager sind deutlich häufiger zu sehen. Auch sie leben entlang der Leine, unter anderem in der Leinmasch, im Ricklinger Holz und Richtung Laatzen. Bei Nutrias handelt es sich ähnlich wie bei Waschbären um eine invasive Art, die sich in Deutschland zu stark vermehrt. Zwischen Frühjahr 2019 und Frühjahr 2020 wurden alleine in Niedersachsen mehr als 40.000 Nutrias erlegt. 


Enten, Eulen, Gänse: Vogelbeobachtungen in Hannover

Hannover ist eine Stadt des Wassers - und hat unendlich viele Seen und mit Leine und Ihme auch zwei Flüsse, die zahlreiche Flussarme haben. Damit eignet sich Hannover perfekt für Vogelbeobachtungen. 

 

Okay, Enten sieht man wahrscheinlich in jeder Stadt zu genüge. Aber ich wollte dir diese süßen Enten-Fotos nicht vorenthalten. Von Maschteich oder Ricklinger Kiesteiche und Maschsee bis hin zu Leine, Ihme und Mittellandkanal kannst du überall zahlreiche Enten sehen.

 

Auch was Blässhühner angeht, ist Hannover reich gesehnet. Am Maschsee und Maschteich kann man sie nicht verpassen. Dort leben auch zahlreiche Gänse. Von Möwengeschrei geweckt zu werden, ist auch in Hannover möglich - im Innenstadtbereich sieht man sie auch öfter zusammen mit Tauben.

 

Reiher sind schon schwieriger zu entdecken, aber gerade südlich des Maschsees rund um die Leinemasch kann man Glück haben. Ich habe das Exemplar unten auf dem Foto am Wiesendachhaus entdeckt. 


Nerze: Von der Pelzfarm ins Zentrum von Hannover

Erst diese Woche kam mein Mann nach Hause und berichtete, dass er mitten in der Stadt, genauer gesagt an der Leine auf Höhe des Stadionbads, einen recht zahmen Nerz gesehen hat. Nerze (auch Mink genannt) wurden einst von einer Farm in Mecklenburg-Vorpommern befreit und leben seither in freier Wildbahn in und um Hannover.

 

Nebst Nerzen sind in Hannover auch Wiesel, Hermeline und Iltisse heimisch. Im Gegensatz zu den amerikanischen Nerzen haben diese Tierarten auch tatsächlich ihren ursprünglichen Lebensraum in Deutschland. Das sind jene Räuber, die durch die invasiven Arten zunehmend vertrieben werden. 

 

(c) Foto: Patrick Reijnders / Wikicommons


Störche: Sammelplatz am Grasdorfer Storchennest

Okay, hier muss ich ein klein wenig schummeln, denn Grasdorf gehört eigentlich nicht mehr zur Stadt Hannover, als Stadtteil von Laatzen aber immerhin zur Region Hannover. Man kann zwar auch in Hannover hin und wieder mal einen Storch entdecken, aber in Laatzen wimmelt es nur so vor diesen Tieren.

 

Das Grasdorfer Storchennest ist als Anlaufstelle von Weißstörchen bekannt. Vor allem zwischen dem Beobachtungsturm (Station 5 des Trinkwassererlebnispfades Grasdorf) und der Leinebrücke beim NABU sind die Weißstörche eigentlich nicht zu verfehlen.

 

Die Störche sind zwar nur im Sommer da, dafür hast du im Juli und August wirklich gute Chancen, gleich Dutzende der Tiere zu sehen. Ich habe kürzlich an einem Tag mehr als 30 Störche entdeckt, als ich vom Wiesendachhaus zur U-Bahn-Station Rethen geradelt bin. 


Dachs, Wolf, Wildschwein und Co: Leben in Hannover

In Hannover gibt es insgesamt noch eine Vielzahl weiterer Wildtiere. Dazu gehören etwa Hirsche, Rehe, Wildschweine, Dachse, Maulwürfe, Marder, Otter und seit kurzem auch Marderhunde. Solche sind im Tiergarten in die Fotofalle getappt, aber auch in der Eilenriede wird ein Vorkommen vermutet. In ganz Niedersachsen haben sich Marderhunde, ebenfalls eine invasive Art, ausgebreitet und werden auch regelmäßig zum Abschuss freigegeben. 

 

Ein ähnliches Schicksal erleiden Tausende Wildschweine, die ebenfalls geschossen werden. In Hannover findet man auch Wildschweine beispielsweise in der Eilenriede - hier werden Besucher immer wieder zur Vorsicht vor den bisweilen aggressiven Tieren gemahnt. 

 

Auch Kaninchen und Hasen werden regelmäßig geschossen, weil sich die Populationen zu stark verbreiten. Gute Chancen, ein wildes Kaninchen zu entdecken, hast du in den frühen Morgenstunden und vor allem in den späten Abendstunden etwa rund um die HDI-Arena und das Stadionbad. 

 

Eines der Tiere, die ich unbedingt einmal sehen möchte, ist der Dachs. Ich finde diese Waldbewohner einfach super niedlich. Auch mit einem Honigdachs in Afrika hatte ich noch kein Glück. Genau so ergeht es mir mit dem Wolf, den ich auch zu gerne mal in freier Wildbahn sehen würde. In Hannover ist nur ein Wolf nachgewiesen, er lebt in der Nähe von Seelze und wird dort immer mal wieder gesichtet. Über ein Jahr wurde Jagd auf den Wolf mit dem Namen GW717m gemacht, dann gab Niedersachsen auf - der Problemwolf, der Nutz- und Heimtiere gerissen haben soll, darf leben.


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Kommentare: 12
  • #1

    Sina (Mittwoch, 04 August 2021 20:52)

    Das ist ja total schön. Ich finde Tiere so toll. Uns laufen ganz oft Rehe über den Weg wenn wir spazieren gehen. Und Eichhörnchen hüpfen bei uns sogar im Kindergarten von Baum zu Baum �

  • #2

    View of my Life (Donnerstag, 05 August 2021 08:35)

    Liebe Miriam,
    weisst du warum ich deinen Blog so gerne mag? Weil ich virtuell mitreisen kann. Mit deinen Texten und Bildern nimmst du mich mit auf deine Reisen, wo ich selbst noch nie war und gerne wäre. Meist weil es zu weit weg ist. Aber wie man liest muss man nicht weit reisen um ein paar niedliche Wildtiere zu treffen. Bin ja voll ein Fan von den Wildschweinen - mega süß. Liebe Grüße, Claudia

  • #3

    Marion (Donnerstag, 05 August 2021 11:50)

    Wenn man Hannover hört, denkt man sicherlich nicht an Wildtiere. Schön, dass man auf deinem Blog immer wieder neue Entdeckungen machen kann. Wenn auch nur virtuell. Sollte ich wiedermal nach Hannover kommen, werde ich mich sicher an deinen Artikel erinnern und mal schauen, ob ich den einen oder anderen Bewohner entdecken kann. Leider haben wir auch so ein Wildschwein Problem in Österreich. Es sind leider viel zu viele. Es ist schon erschreckend, wie wenig Lebensraum für Wildtiere über bleibt. Ich hoffe, es gibt hier bald ein Umdenken.
    LG Marion

  • #4

    Nadine (Donnerstag, 05 August 2021 15:59)

    Hallo Miriam,

    da gibt es ja einiges in Hannover zu entdecken. Es ist doch immer erstaunlich was man so um sich herum sieht ohne wirklich weit fahren zu müssen. Danke für diesen tollen Beitrag.
    Lg Nadine

  • #5

    Anja (Donnerstag, 05 August 2021 17:52)

    Liebe Miriam,
    da hast du aber wirklich eine Menge unterschiedlicher Tiere in und um Hannover beobachten können.
    Ich freue mich auch immer, wenn ich in und um Magdeburg Wildtieren begegne.
    Eichhörnchen und Nutrias sehe ich hier auch regelmäßig, genauso Schwäne.
    Und mit dem Dachs geht es meinem Kind wie dir - es möchte auch unbedingt mal einen sehen und ist fasziniert von den Bildern in Büchern. Mal sehen, wann es mal glückt.
    Herzliche Grüße
    Anja von STADT LAND WELTentdecker

  • #6

    Jana (Donnerstag, 05 August 2021 19:20)

    Wow, hier bei uns auf dem Lande stolpert man ja immer mal wieder über ein Wildtier, so habe ich gestern zum Beispiel 3 Rehe gesehen und vor 2 Wochen im Dunkeln glaube ich einen Iltis. Aber dass in und um Hannover auch so viel los ist, hätte ich ohne deinen Beitrag gar nicht gedacht! Meine Lieblingstiere in der Auflistung sind die Eichhörnchen! Die finde ich einfach allerliebst!

    Liebe Grüße
    Jana

  • #7

    Melissa (Donnerstag, 05 August 2021 20:42)

    Was für ein tolles Ausflugsziel. Ich war noch nie in Hannover aber das muss ich mal ändern. Ich mag Tiere auch so gern. Lg Melissa

  • #8

    DieReiseEule (Donnerstag, 05 August 2021 20:45)

    Liebe Miriam,

    ich dachte ja erst, nun kommt ein Bericht über den Zoo Hannover. Aber du hast dich ja auch Wildtiere fokussiert. Niemals hätte ich gedacht, dass es in Hannover Schildkröten oder Nerze außerhalb des Zoos gibt.
    Und Eichhörnchen liebe ich ebenso wie du. Diese Leidenschaft hat wohl mein Papa entfacht, als er mir zu meinem ersten Geburtstag ein Steiff-Eichhörnchen schenkte. Das Stofftier ist inzwischen nach über 50 Jahren sehr abgeliebt, aber ich habe es immer noch. Und immer, wenn bei mir vor dem Haus ein Eichhörnchen die Straße kreuzt, muss ich daran denken.

    Liebe Grüße
    Liane

  • #9

    Simone (Donnerstag, 05 August 2021 21:26)

    Die Ideen für den Post finde ich großartig! Gerade die Wildtiere in Deutschland sind so abwechslungsreich und ja, auch ich bin großer Fan der Waschbären. In Kassel, wo ich wohne, sind sie sehr aktiv. Daher nennt man die Stadt auch Racoon City. Während ich sie auch mega süß finde, verstehe ich, dass sie von vielen Anwohnern als Plage angesehen werden. Störche sehe ich auch wieder öfter, ich hoffe das ist ein gutes Zeichen. Vielen Dank für den schönen Post, der hat mir sehr gut gefallen! Viele Grüße
    Simone

  • #10

    Tanja L. (Sonntag, 08 August 2021 18:19)

    Wahnsinn, was es in Deutschland alles für coole Tiere gibt. Fast alle sollen auch bei uns im Remstal leben, aber Waschbären habe ich beispielsweise hier noch nie gesehen. Und ich gestehe, ich verwechsel Bieberratten und Bisamratten auch andauernd. Leider gibt es hier nur sehr wenige Storche, aber in Linkenheim-Hochstetten waren auch immer total viele. Dafür haben wir hier im Remstal Uhus, die man sogar beobachten kann (auch wenn das die Anwohner total nervt).

  • #11

    Gina | 2 on the go (Sonntag, 08 August 2021 21:26)

    Es ist schon großartig, wie viele Tiere man auch in städtischen Bereichen sehen kann.
    Wir haben letztes Jahr auch bei uns in Neuss Nutrias entdeckt und dann erfahren, dass sie zu einer Plage werden können. Aber hübsch anzusehen sind sie trotzdem.

    Liebe Grüße Gina

  • #12

    Torsten (Mittwoch, 18 August 2021 09:57)

    Moin ...

    seitdem ich mit dem Fahrrad ins Büro fahre, bin ich jeden Tag auf Safari :-) Man hat den Eindruck, dass es die Tiere zunehmend in die Städte zieht. Oder liegt es etwa an unserer eigenen Lebensweise, die es a.) den Tieren bequem macht und b.) den Tieren gar keine andere Wahl lässt.

    Beste Grüsse aus Bremen

    Torsten