Artikel mit dem Tag "Fotosafari"



14. September 2020
Tier macht Sachen - was gibt es Erheiternderes als Tiere, die irgendwelchen Unsinn machen oder einfach den besten Gesichtsausdruck ever haben? Nun, jedes Jahr werden die lustigsten Tierfotos beim Comedy Wildlife Photography Award ausgezeichnet. Und in der vergangenen Wochen sind die Finalisten für das Jahr 2020 bekannt gegeben worden. So toll sind meine Bilder zwar nicht, aber ich habe in den vergangenen Jahren doch auch einige skurrile bis lustige Tier-Aufnahmen gemacht, die ich mit euch teile.
09. Juli 2020
Am 11. März erklärte die Weltgesundheitsorganisation Corona zu einer Pandemie. Und damit änderte sich für uns alle einiges. Ich war am 11. März in Kenia und es gab nur eine handvoll bestätigte Fälle - deshalb war Corona gefühlt noch weit weg. Das hat sich innerhalb von einer Woche komplett geändert - und am 22. März bin ich zurück nach Deutschland gekehrt. Seither ist alles anders, Social Distancing, Abstand, Mundschutz und vor allem, Freunde und Familie so lange nicht zu sehen, waren schlimm.

08. Mai 2020
Wann fängt eine Reise eigentlich an? Mit der Buchung? Dem Packen? Dem Abheben des Fliegers? Dem Ankommen im Urlaubsland? Ich kann die Frage für mich nicht wirklich beantworten, denn alles löst ein Reise-Vorfreude-Gefühl in mir aus. Aber meistens fange ich im Flugzeug an, mich zu entspannen. Wenn ich aus dem Fenster blicke und die Welt ganz klein wird, wenn sich lustige Wolkenformationen bilden, wenn die Sonne im Gesicht kitzelt. Ich bin jemand, der gerne am Fenster sitzt - wegen des Ausblicks.
03. Mai 2020
Es gibt unendlich viele Tiere im südlichen Afrika - egal ob nun Ghana, Kenia, Botswana - oder gar im Meer. Manchmal bin ich selbst überrascht, wie viele davon ich schon live auf diesem Kontinent erleben durfte - und dann wiederum nehme ich mein "Wildlife of East Africa"-Buch in die Hand und mir wird bewusst, wie viel ich noch nicht gesehen habe. Mir fehlen so viele Affenarten oder Raubtiere beispielsweise. Hier kommt dennochmal eine Auflistung meiner Sichtungen aus elf Ländern.

06. April 2020
Den Norden in Kenia haben nicht allzuviele Touristen auf dem Schirm: Es ist deutlich einfacher und günstiger, in die Masai Mara mit der höchsten Tierdichte oder die Tsavos durch die gute Erreichbarkeit von der Küste zu kommen. Dabei hat der Norden einiges an Wildlife zu bieten, das man anderswo kaum sieht: die Samburu Special 5 beispielsweise, von denen ich euch gleich mehr erzähle. Landschaftlich haben mich das Samburu National Reserve und das Buffalo Springs National Reserve total überzeugt.
12. März 2020
Der Tsavo ist der größte Nationalpark in Kenia und wird in zwei Gebiete unterteilt: Tsavo East und Tsavo West. Tsavo East ist der deutlich populärere Teil und er ist bekannt für seine große Population an Elefanten. Davon abgesehen, dass man nahezu immer irgendwo in der Ferne in einer Ecke einen Elefanten sieht, sind diese Tiere auch besonders: Der rote Sand hat ihre Haut rot gefärbt. Auch ansonsten finden sich in Tsavo East nahezu alle Wildtiere, die in Kenia vorkommen.

09. März 2020
Das private Schutzgebiet Ol Pejeta in Laikipia in Kenia ist die Heimat der letzten beiden noch lebenden Northern White Rhinos. 2018 ging die Nachricht um die Welt: Sudan, der letzte Bulle des nördlichen Breitmaulnashorn, verstarb. Nun gilt diese Art als ausgestorben, denn es gibt nur noch zwei Weibchen - die extrem geschützt werden. Doch nicht nur für Nashörner ist eine Rundum-Überwachung in Ol Pejeta zu finden. Hier gibt es auch die einzige Möglichkeit in Kenia, Schimpansen zu sehen.
17. Januar 2020
Ganz im Süden von São Tome und Príncipe liegt die Praia Inhame, nebst der Praia Jalé bekannt als Schildkröten-Strand. Hier kommen in den Monaten Oktober bis Februar zahlreiche Meeresschildkröten an Land, um ihre Eier abzulegen. Wer nachts am Strand spazieren geht, kann die Riesen antreffen und beobachten. Ich habe zum ersten Mal eine große Meeresschildkröte dort gesehen - und das war gleich eine Lederschildkröte! Tagsüber lässt es sich am einsamen Strand bei gutem Essen entspannen.

19. Dezember 2019
Der Mole Nationalpark im Nordwesten Ghanas ist das größte Natur- und Wildlife-Schutzgebiet des Landes. Auf 4840 Quadratkilometern finden sich hier zahlreiche Tiere, Touristen können hier darauf hoffen, von den rund 600 Elefanten im Park welche zu Gesicht zu bekommen. Im Gegensatz zu vielen anderen Parks im Süden und Osten Afrikas, darf man hier auch zu Fuß gehen. Auf Raubtiere und Katzen muss man hier weitestgehend verzichten, dafür gibt es viele Antilopen, Warzenschweine und herrliche Natur.
07. November 2019
Der frühe Vogel und so - ich gehöre eher in die Kategorie "Kann mich mal". Denn ich bin ein riesiger Morgenmuffel. Ich kann problemlos um 22 Uhr einen Essay schreiben, aber nicht um 7 Uhr. Ich sehe also quasi nie Sonnenaufgänge - außer hin und wieder in Afrika. Denn auf Safari sollte man früh aufstehen. Während die Landschaft und viele Tiere erwachen, endet für andere die aktive Phase: Etwa für alle nachtaktive Tiere. Deshalb ist dieser Übergang so besondes, v.a. in der Masai Mara in Kenia.

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