360 Kilometer Küste hat Sierra Leone - und der Atlantik hat dabei auch viele wundervolle Strände. Vor allem südlich von Freetown auf der Western Peninsulina finden sich Strände mit feinem weißem oder goldenen Sand, türkisfarbenem Wasser und dem üppig grünen Regenwald im Hintergrund. Ob Reisende Party suchen und von Beachbar zu Beachbar ziehen wollen, ob sie Wassersport wie Surfen und Kajaken ausprobieren wollen, ob sie schnorcheln oder tauchen wollen oder einfach nur im tropischen Paradies entspannen wollen: Sierra Leones Strände bieten für jede und jeden den perfekten Ort. An einigen Stränden sind zuletzt auch Ökotourismus-Projekte entstanden.
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Hinweis in eigener Sache: Meine Reise nach Sierra Leone war eine Pressereise, die ich in meiner Rolle als Journalistin und Reporterin für das RedaktionsNetzwerk Deutschland und den reisereporter wahrgenommen habe. Flug, Unterkunft, Verpflegung und die meisten Aktivitäten wurden vom Tourismusbüro Sierra Leones finanziert. Verpflichtungen waren an die Pressereise nicht gebunden. Diese Texte sind erschienen: Sehenswürdigkeiten in Sierra Leone / Sierra Leone: Afrika für Einsteiger |
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Sierra Leones beliebtester Strand: River No. 2
Willkommen im Paradies! Der Strand River No. 2 ist der wahrscheinlich schönste Strand von Sierra Leone! Er findet sich nur rund 15 Kilometer von der Hauptstadt Freetown entfernt auf der Western Peninsulina und ist bei Touristinnen und Touristen sowie Einheimischen beliebt. Vor allem am Wochenende kann es hier voll werden.
Seinen Namen hat der River No. 2 von dem gleichnamigen Fluss, der an diesem Ort ins Meer fließt. So ergibt sich ein Delta mit Bademöglichkeiten und einem weißen Sandstrand. Besonders angenehm ist das Baden in der Lagune.
Im Hintergrund vor weißem Strand und türkisfarbenen Meer befindet sich das üppige Grün des Regenwaldes, damit gibt der River No. 2 Postkarten-Motive her. Der Konzern hinter dem Schoko-Kokos-Riegel Bounty hat das schon 1988 erkannt. Damals wurde der Werbespot "Taste of Paradise" am River No. 2 in Sierra Leone gedreht - was Sierra Leone erstmals auf die touristische Landkarte hob.
Am und rund um den River No. 2 Strand gibt es einige Unterkünfte und Beachbars. Mehr Auswahl gibt es allerdings auf der anderen Flussseite, wo der Tokeh Beach beginnt, über den ich gleich mehr berichte. Ich war auch nur am Tokeh Beach und habe gen River No. 2 geschaut - leider war keine Zeit mehr, um mir den Strand näher anzuschauen.
Sierra Leones weiße Puderzuckerstrand: Tokeh Beach
Der Tokeh Beach in Sierra Leone ist perfekt, wenn man einen schönen weißen Sandstrand vor Regenwald-Kulisse sucht, aber auch gerne etwas Infrastruktur mag. Der Sand ist so weiß, dass man es kaum glauben kann und der Strand sooooo weitläufig. Und das Meer ist herrlich! Für mich ist der Tokeh Beach nicht der schönste, aber einer der schönsten Strände Afrikas.
Ich habe zwei meiner Tage in Sierra Leone am Tokeh Beach verbracht. Das erste Mal wollte ich auf dem Weg von Bureh nach Freetown einen kleinen Stopp einlegen und habe mir das Tokeh Beach Resort ausgesucht, um den Tag am Strand zu verbringen. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch alleine unterwegs. Da ich dort Getränke und Essen gekauft habe, konnte ich die Liegen kostenfrei nutzen und hatte den Strand auch weitgehend für mich. Die kleine Anlage ist etwas in die Jahre gekommen, hatte aber durchaus Charme. Die Mitarbeiter waren super freundlich, einer fuhr mich nach seiner Schicht sogar zur nächsten größeren Haltestelle, damit ich Zeit spare.
Und dann habe ich später noch einmal eine Nacht am Tokeh Beach verbracht, in der neuen Anlage The Place, die Teil der späteren Pressereise war. Die Preise dort sind recht hoch, dafür ist die Anlage neu und gut gepflegt und das Essen war sehr gut. Privat hätte ich aber anderswo übernachtet und mich nicht in so eine Luxusanlage eingebucht (sondern eher in einem der Beach-Bungalows des Tokeh Beach Resorts).
Wir haben abends zum Sonnenuntergang einen Spaziergang gemacht und durch einige Beachbars rund herum war auch gut was los. Der Tokeh Beach taugt also auch, wenn man abends am Strand bei Live-Musik speisen und trinken möchte.
Sierra Leones Surferparadies: Bureh Beach
Wusstest du, dass Sierra Leone auch für seine Surf-Spots bekannt ist? Nun, es gibt einige Ecken in Sierra Leone, wo es die perfekten Wellen zum Surfen gibt. Einer davon: Bureh Beach.
Das Besondere am Bureh Beach ist, dass hier Einheimische wie Touristinnen und Touristen surfen. In der Surfschule direkt am Strand (Bureh Beach Surf Club) können sich einheimische Kinder kostenlos Surfbretter ausleihen und loslegen. Ich hatte viel Spaß, die Kids zu beobachten, wie sie sich in die Wellen wagten. Einen Tag habe ich auch meine ersten Versuche im Surfen gewagt (eher weniger erfolgreich, aber hey, immerhin probiert!)
Der Strand ist recht lang, aber anders als River No. 2 und Tokeh hat er keinen weißen, sondern goldenen Sand. Die Wellen am Strand sind nicht so hoch, sodass man auch gut baden kann. Erstaunlicherweise lag auch nur sehr wenig Müll am Strand, sodass das Baden Spaß gemacht hat.
Etwa auf halber Höhe des Strandes findet findet sich ein kleiner Zufluss und ein Mangrovenfeld. Da bin ich bei meinem Besuch auch hinspaziert und hab mich über die Fotomotive gefreut. Auch hier gibt es im Hintergrund natürlich immer die Berge mit dem Regenwald.
Der Bureh Beach war mein erster Stopp in Sierra Leone und ich mochte den Ort sehr gerne. Untergekommen bin ich in der kleinen Lodge Lumthubul Gardens. Die Lodge ist etwas in die Jahre gekommen und (wie alle Unterkünfte in Sierra Leone) ziemlich teuer für das, was man kriegt, aber es war ein super chilliger Ort und ich würde da jederzeit wieder hingehen.
Fischerei trifft Goldenen Strand: Kent Beach
Den Strand von Kent ganz im Süden der Western Peninsulina werden alle kennenlernen, die auf die touristische Insel (zumindest für Sierra Leones Verhältnisse) Banana Islands fahren wollen, denn hier legen die Boote für die Überfahrt ab.
In Kent angekommen, erhielten wir erst einmal eine kleine Stadtführung, was sehr spannend war, weil gerade kein Boot zur Verfügung stand. Dann hatten wir etwas Zeit am Strand und konnten den Fischern beim Be- und Entladen ihrer Boote zuschauen und den Frauen, Kindern und Männern, wie sie am Strand saßen und den Fang des Tages sortiert haben.
Wer etwas mehr Ruhe will, sollte den langen Strand bis zum Norden entlanggehen, denn je näher am Ort, desto trubeliger ist es durch die Fischer. Im Norden gibt es auch zwei kleine Unterkünfte, wobei ich zur Qualität nichts sagen kann. Die meisten werden aber ohnehin nur tagsüber hier sein.
Übrigens: Wie vielerorts in Sierra Leone ist Kent nach dem amerikanischen Vorbild benannt. Als freigelassene Versklavte nach Afrika zurückkehrten und sich in Sierra Leone niederließen, gründeten diejenigen, die schon in Übersee zusammen waren, eigene Dörfer und benannten sie nach dem Ort, in dem sie in den USA zusammengelebt hatten.
Karte der Strände der Western Region in Sierra Leone
Sierra Leones Naturoase: Black Johnson Beach in York
Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich beim Black Johnson Beach um keinen pechschwarzen Strand, sondern ebenfalls um einen goldenen. Allerdings gibt es einige dunkle bis schwarze Steine am Strand, die dem Ort Charakter geben. Der Black Johnson Beach in der Whale Bay ist eher kurz und noch eine richtige Naturoase mit Palmen, feinem Sand und dem Regenwald im Hintergrund. Es gibt angeblich zwei Lodges im Norden des Black Johnson Beach. Wie man am fehlenden Foto sehen kann, hab ich diesen Strand leider nicht selbst besucht.
Sierra Leones Party-Hochburg: Lumely Beach in Freetown
An diesem Strand kommen Reisende nicht vorbei: Der Lumely Beach ist direkt in der Hauptstadt Freetown und ein Ort, wo man sich abends trifft. Hier wird gefeiert, gegessen, getrunken, gelacht (und manchmal auch gebadet). Als ich in Sierra Leone angekommen bin, hat mich ein befreundeter Mann, den ich in Brüssel am Gate kennengelernt hatte, mit dem Auto zu meiner Unterkunft gebracht und wir sind im Dunklen am Lumely Beach entlanggefahren - ich war total geflashed von den vielen Menschen, der Musik, der tollen Stimmung, der gesamten Atmosphäre.
Der Lumely Beach erstreckt sich über fast vier Kilometer an der Westküste von Freetown und hat jede Menge Beachbars und Ausgehmöglichkeiten zu bieten. Abends ist hier alles voll. Am besten kommt man mit Taxi oder Tuktuk, letzteres habe ich auch genutzt.
Zum Baden ist der Strand nicht ganz so schön, weil doch viel Müll herumliegt - klar, er liegt direkt in der Hauptstadt. An einigen Stellen ist auch tagsüber gut Betrieb durch die Fischer. Der Lumely Beach ist also weniger für Sonnenbaden und eine ruhige Zeit am Strand geeignet, sondern vielmehr für all jene, die gerne bei guten Drinks, Grill-Food und Live-Musik entspannen und dabei das Wellenrauschen hören und die Meeresbrise spüren.
Übernachtet habe ich in Freetown im Toma Boutique Hotel (als Teil der Pressereise), von hier aus ist es keinen Kilometer zum Lumely Beach. Tagsüber kann man das Stück gut gehen, im Dunklen hab ich dann doch eher auf Tuktuk gesetzt. In der zweiten Nacht habe ich im Country Lodge Hotel übernachtet, von wo man eine tolle Aussicht hat, bis zum Lumely Beach waren es aber rund sechs Kilometer.
Hauptstadtnahe Strände: Hamilton Beach und Lakka Beach
Der Lakka Beach und der Hamilton Beach im nördlichen Drittel gehen direkt ineinander über, daher packe ich sie hier zusammen. Der Lakka Beach ist der am nächsten an Freetown gelegene Strand auf der Western Peninsulina und auch deshalb als Ausflugsziel bekannt.
Palmen, goldener Sand, ein Hotel und zwei Beachbars warten auf jene, die zum Lakka Beach aufbrechen. Auch für Wassersport soll der Strand geeignet sein, allerdings hab ich mich davon nicht selbst überzeugen können.
Insgesamt fallen Lakka und Hamilton Beach etwas ab unter den Strandschönheiten. Dafür kann man hier noch etwas mehr Ruhe genießen als am trubeligeren Tokeh Beach. Dennoch kann es auch am Lakka Beach etwas trubeliger werden, denn die einheimischen Fischer nutzen den Strand für ihre Arbeit und zum Ausruhen zwischen der Arbeit.
Strandurlaub im Eco-Resort: Tasso Island in Sierra Leone
Tasso Island ist eine Insel, die in der Bucht zwischen Freetown und Lungi, wo sich der internationale Flughafen befindet, liegt. Die Insel ist ein Ausflugsziel ab Freetown und bietet einen Mix aus Strand, Kultur und Natur.
Wir sind mit dem Boot von Freetown aus dorthin gefahren und wurden bei der Ankunft von einer kleinen Gruppe Einheimischer mit Kokosnüssen zum Trinken und einem traditionellen Tanz begrüßt. Traditionelle Tänze sind in Sierra Leone als politische Botschaft weitestgehend verboten, zu touristischen Zwecken sind sie erlaubt.
Wir legten direkt am Tasso Island Eco Resort an (manchmal auch Tasso Island Eco Project genannt). Es gibt einige Bungalows aus Holz, in denen man nächtigen kann und auch wenn die Ausstattung enorm spartanisch war, habe ich mich direkt wohlgefühlt.
Wir saßen auf sehr alten, teils auch etwas kaputten Stühlen am Strand, aßen lecker Mittag und entspannten danach in der Hängematte. Wir sind am kleinen Strand entlang spaziert und haben Mangroven entdeckt. Danach machten wir einen kleinen Inselrundgang und besuchten das Dorf Oku etwas nördlich der Lodge gelegen. Dort konnten wir zuschauen, wie Frauen Fisch räucherten, wie Fisch verarbeitet wurde und wie das Dorfleben generell aussieht.
Ich hätte mir auf jeden Fall gut vorstellen können, mehr Zeit auf Tasso Island zu verbringen als nur ein paar Stunden, denn es ist ein super Ort zum Abschalten und um die Seele baumeln zu lassehn.
Alternative Siedlung in Sierra Leone: Banana Island
Rund 20 Minuten mit dem Boot von Kent entfernt, findet sich Banana Islands in der Bucht von Yawri. Benannt sind die drei Inseln aber nicht nach den hier vorkommenden Bananen (es gibt kaum welche), sondern aufgrund ihrer Bananen-Form. Für Strand bietet sich am besten die nördlichste Insel Dublin an. Die ist, laut Aussagen eines Empfangsschildes vor Ort, "das touristische Zentrum Afrikas". Lustigerweise habe ich vielleicht zwei weitere Reisende gesehen.
Banana Islands ist ein süßer Ort mit chilligem Vibe und jeder Menge Geschichte und die Inseln hatten auf jeden Fall Potenzial zu meinem Lieblings-Beach-Ort zu werden. Unser Boot legte am kleinen Strand des Bafa Resorts auf Dublin an, wo wir auch Mittagessen hatten, kühle Getränke und Kokosnüsse bekamen.
Vor dem Bafa Resort kann man wohl - wie generell um die Inseln herum - auch gut schnorcheln, dafür hatten wir leider keine Zeit. Wäre ich privat hier gewesen und hätte etwas mehr Zeit gehabt, wären Schnorcheln oder Tauchen (es gibt wohl eine Tauchschule auf Banana Islands) definitiv auf meinem Programm gestanden.
Stattdessen haben wir einen Inselrundgang gemacht und uns das Dorf im Norden angeschaut. Erst einmal ging es durch dichten Wald, dann durch ein offenes Feld und dann zeigten sich immer mehr Gebäude und Menschen. Touristinnen und Touristen wird empfohlen, beim Chief vorstellig zu werden oder sich einen Guide zu nehmen. Wir waren mit Guide unterwegs und schauten uns etwa die verlassene Kirche St. Luke's aus dem 19. Jahrhundert an, die noch die berühmten Sklavenglocke hat, und ein inzwischen zugeschütteter Tunnel in der Erde unter einem Baum. Hierhin wurden die kranken Versklavten geschickt, um andere nicht anzustecken. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es niemand lebend aus dem Loch in der Erde rausgeschafft hat.
Ruhiges Gewässer: Sussex Beach
Der Sussex Beach befindet sich gleich nördlich des River No. 2 Strandes und ist bei Touristinnen und Touristen deutlich weniger beliebt - immerhin gibt es den schönsten Strand Sierra Leones gleich nebenan (und da Sierra Leone nur wenig Tourismus hat, ist es auch nie überfüllt).
Allerdings hat auch der Sussex Beach einiges zu bieten, etwa feinen Sandstrand, klares Wasser, eine pittoreske Lagune und Mangroven. Außerdem soll sich der Sussex Beach gut zum Schnorcheln eignen.
Auch für Menschen, die nicht ganz so sicher im Atlantik sind, sollten Sussex Beach in Betracht ziehen. Selbst während der Flut ist das Wasser hier so ruhig, dass man schwimmen kann.
Da der Sussex Beach zum Ort gehört, ist Kontakt mit Einheimischen garantiert.
Das Ökotourismus Projekt: John Obey Beach
Der John Obey Beach gilt als kleines Geheimnis unter den Traumstränden Sierra Leones. Anders als nahezu alle anderen Strände gibt es hier kein Dorf direkt am Strand, weshalb es ruhig zugeht und Reisende hier wirklich ungestört Entspannung finden.
John Obey Beach hat nicht nur einen Strand, sondern auch zwei Lagunen, die durch die umliegenden Flüsse entstanden sind. So wirkt der Strand ein wenig wie eine Sandbank mitten im Wasser.
Zusammen mit der lokalen Organisation Tribewanted wird hier gerade Ecotourism etabliert, die Lodge Estuary wird von Einheimischen betrieben. An der Beachbar lässt sich das Leben genießen. An den Wochenenden findet man auch einige fliegende Händler am John Obey Beach, die Obst und Snacks verkaufen.
An der Lodge kann man Kajaks und Stand-Up-Paddling-Boards ausleihen und damit aufs Meer hinausfahren oder die Lagune erkunden. Schwimmen ist zwar auch im Atlantik möglich, wird aber vor allem in den Lagunen empfohlen, weil es hier nicht zu gefährlichen Strömungen kommen kann.
Reisen in Sierra Leone: Hinkommen und Rumkommen
Sierra Leone liegt im Westen von Afrika und ist nicht per Direktflug aus Deutschland erreichbar. Air France (via Paris) und Brussels Air (via Brüssel) fliegen allerdings mehrmals wöchentlich direkt nach Sierra Leone, so müssen deutsche Reisende nur in der französischen Hauptstadt Paris oder der belgischen Hauptstadt Brüssel umsteigen.
Für die Einreise ist ein Online-Visum (80 Euro, Nachweis der Gelbfieber-Impfung erforderlich) notwendig, ebenso muss eine Einreise- und eine Ausreisegebühr (jeweils 25 Euro) gezahlt werden. Der Securipass kann vorab online oder direkt bei Ankunft gekauft werden.
Der Flughafen ist in Lungwi auf einer Halbinsel. Es dauert entweder vier Stunden mit dem Auto oder 40 Minuten mit der Fähre (circa 1,50 Euro) oder 20-30 Minuten mit dem Speedboot (circa 40 Euro) nach Freetown. Shuttles fahren zu den Speedboot-Anlegern (im Preis inkludiert), Sammeltaxis fahren zum weiter entfernten Fähranleger. Am Flughafen gibt es keinen funktionierenden Geldautomaten (man kann vor Ort aber bei fliegenden Händlern Geld tauschen), fliegende Händler verkaufen auch Handykarten.
Obacht beim Rückflug: Die Speedboote fahren fünfeinhalb Stunden vor Abflug, der Check-In am Flughafen schließt drei Stunden vor Abflug. Kostenloses WiFi gibt es nur für eine Stunde und beide Bars im Flughafen akzeptieren nur Leones in bar.
In Sierra Leone gibt es Minibusse, poda poda genannt, die von A nach B fahren. Kürzere Strecken kann man mit dem Tuktuk (Keke genannt) oder Mototaxi zurücklegen. Auch Sammeltaxis gibt es auf bestimmten Strecken. Wer mit Minibussen entlegenere Strände besuchen will, sollte damit rechnen, ein bisschen zu Fuß gehen zu müssen - meistens von der Hauptstraße aus.






















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Mo (Mittwoch, 12 November 2025 14:30)
Liebe Miriam,
so ein spannender Überblick über die Westküste Sierra Leones! Obwohl ich nie dort war, wirkt deine Beschreibung von River No. 2, Tokeh und Bureh wie eine perfekte Mischung aus Natur, Kultur und Entspannung. Besonders interessant finde ich die Einblicke in die Eco-Tourismus-Projekte, Surfen am Bureh Beach und das lebendige Nachtleben am Lumely Beach. Das ist richtig vielfältig und für jeden was dabei. Die unterschiedlichen Stimmungen der Strände hast du so anschaulich geschildert, dass ich mich frage, welche Ecke würdest du denn langfristig favorisieren, wenn man mehr Zeit vor Ort hätte?
Liebe Grüße
Mo
Lisa (Donnerstag, 13 November 2025 09:13)
Liebe Miriam,
ich bin immer wieder total begeistert von den traumhaften Stränden in Afrika. Je mehr ich auf deinem Blog darüber lese, desto größer wird meine Lust, da auch mal hinzureisen!
Denn bisher habe ich Afrika eher mit Tierbeobachtungen auf Safari in Verbindung gebracht... Aber in diesem Beitrag zeigst du uns, wie viele tolle Strände es allein in Sierra Leone gibt - und das ist ja nur ein winzig kleiner Punkt auf der großen Karte von Afrika.
Gerade der Tokeh Beach sieht traumhaft aus und wäre wohl mein Favorit. Das könnte aber auch ein dem schönen Licht des Sonnenuntergangs auf deinen Bildern liegen. :)
Liebe Grüße, Lisa
Vici von Travel Minds / Reiseblog (Freitag, 14 November 2025 16:54)
Und ein weiterer Ort hat es auf meine Bucket List geschafft... und das obwohl ich an sich nicht einmal so der große Strandfan bin. Aber deine Bilder sehen so toll aus, dass ich vielleicht doch einmal eine Ausnahme machen muss und den ein oder anderen Tag bei den Stränden verbringen muss.
LG,
Vici
Jana (Samstag, 15 November 2025 12:10)
Wenn ich aktuell so aus dem Fenster schaue (alles Grau in Grau), wünschte ich, ich könnte mich nach Sierra Leone beamen! An einen der vielen tollen Strände, die du hier vorstellst! Wow, da reiht sich ja wirklich einer an den anderen! Nur schade, dass das Müllproblem auch dort vorkommt! Aber zum Glück nur vereinzelt und in Hauptstadtnähe! Sollte es mich irgendwann mal in dieses Land verschlagen, weiß ich nun, wo ich den besten Strand finde ;)
Liebe Grüße
Jana