Portwein, Rabelos, Douro: Tipps für einen Trip nach Porto

Porto hat mein Herz im Sturm erobert. Selten habe ich mich in einer Stadt vom ersten Moment an so zufrieden und glücklich gefühlt wie in Porto. Obwohl mir auch Lissabon wahnsinnig gut gefallen hat, war Porto meine absolute Nummer 1 in Lissabon und hat sich in meiner ewigen Rangliste der tollsten Städte weit nach vorn katapultiert. Aber warum begeistert Porto so? Nun, die Stadt mit ihren zahlreichen Barockbauten, den vielen Kirchtürmen und Hügeln ist einfach unheimlich hübsch anzuschauen. Durch die vielen Hügel und Türme gibt es tolle Aussichten auf den Douro und die darauf schaukelnden Rabelos. Eine Fahrt auf dem Fluss ist ein Muss für Reisende.


Portugal-Reisen: Wissenswertes für den Trip nach Porto

Portugal ist längst kein Geheimtipp mehr unter Reisenden - genauso wenig wie Porto für den Städtetrip, dafür hat die Stadt rund 300 Kilometer und drei Fahrstunden von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon entfernt, einen viel zu großen Charme.

 

Für Reisende aus Deutschland ist es gar nicht so schwierig, nach Porto zu kommen. Von zahlreichen deutschen Flughäfen, darunter Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und München, kommt man binnen zwei bis drei Stunden nach Porto. Der Flughafen befindet sich etwas nördlich des Zentrums und ist gut ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Die Metro fährt im 15-Minuten-Takt nach Trinidade in Porto, im 30-Minuten-Takt auch in die City weiter. Am Flughafen gibt es zudem mehrere Anbieter von Mietwagen. 

 

Innerhalb von Porto kannst du dich weitestgehend zu Fuß fortbewegen, da die Stadt nicht sonderlich groß ist. Außerdem gibt es eine Seilbahn und einen Aufzug, die Metro und Linienbusse, die verschiedene Haltestellen im Stadtgebiet anfahren und auch sehr regelmäßig verkehren. Wer es lieber individuell und flexibel mag, mietet einen E-Scooter. Fahrradtouren würde ich eher nicht empfehlen, da es zu hügelig im Stadtgebiet ist und die Altstadt weitestgehend aus Kopfsteinpflaster, engen Gassen und sehr vielen Menschen besteht. 


Sehenswürdigkeiten in Porto: Die Altstadt

Wer nach Porto kommt, wird ganz schnell merken, dass diese Stadt das Gegenteil von sonst so trubeligen Großstädten ist. Porto ist eine Stadt, in der sich wunderbar flanieren lässt. Wenn du durch die Altstadt spazierst, wirst du an jeder Ecke tolle historische Gebäude entdecken, beeindruckende Kirchen sehen oder eine andere Aussicht vorfinden, die dich verzaubert. Nicht umsonst ist die Altstadt von Porto seit 1996 Unesco-Weltkulturerbe.

 

Die Altstadt ist, zumindest im Teil zum Douro hin, auch unter dem Namen Ribeira bekannt und Reisende lassen am besten alle Hilfsmittel stehen und gehen einfach zu Fuß. Im engeren Zentrum finden sich unzählige enge Gassen, die sich die Hügel hinauf und hinunter schlängeln und an vergangene Zeiten erinnern. Im weiteren Zentrum finden sich auch viele offene Plätze mit beeindruckenden Bauten, vor allem aus der Barockzeit und aus Granit errichtet.  

 

Zu einem der sehenswertesten Gebäude der Stadt zählt das Rathaus von Porto, im Portugiesischen Câmara Municipal do Porto genannt. Das Rathaus steht an der Avenida dos Aliados und ist über Metro-Station und die Bushaltestellen Aliados erreichbar (und auch sehr einfach binnen weniger Minuten zu Fuß von überall im Stadtzentrum). Als ich 2010 zum ersten Mal in Porto war, war das Rathaus noch einfach so das Highlight rund um Aliados. Heute allerdings ist etwas anderes ein beliebtes Fotomotiv: Die blauen Buchstaben PORTO, die vor dem Rathaus Platz gefunden haben. Bei meinem letzten Besuch im August 2022 hatten sich sogar Schlangen gebildet, um mit dem Porto-Zeichen und dem Rathaus im Hintergrund fotografiert zu werden. 

Generell solltest du bei deinem Besuch über die Avenida dos Aliados schlendern - nicht nur des Rathauses wegen. Die Avenida dos Aliados gilt als Prachtstraße von Porto mit allerlei Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören Skulpturen, Brunnen, Statuen und viele historische Gebäude, die vor allem in ihrer Gesamtheit ein beeindruckendes Bild abgeben. Rund um die Avenida dos Aliados finden sich die Geschäfts- und Handelsstraßen der Altstadt mit allerlei Cafés, Restaurants und Shops.  

 

Sehenswert ist auch der Palácio da Bolsa, der Börsenpalast, der bereits 1844 im neoklassizistischen Stil erbaut wurde. Er steht bis heute für die wirtschaftliche Bedeutung von Porto weit über Portugal hinaus. Eine Börse gibt es hier schon länger nicht mehr, dafür beherbergt der Palácio da Bolsa Konferenzräume. Touristinnen und Touristen können den alten Börsenpalast bei einer Sightseeing-Tour auch besichtigen. 

 

Wer sich nun wundert, dass einige prägende Gebäude der historischen Altstadt bisher keine Erwähnung gefunden haben, kann beruhigt werden. Am bekanntesten sind sicher der Torre dos Clerigos, der höchste Kirchturm Portugals, sowie die Kathedrale der Stadt Porto, Sé do Porto. Zu diesen beiden Sehenswürdigkeiten von Porto komme ich aber jetzt gleich noch detaillierter.


Stadt mit Aussicht: Torre dos Clérigos in Porto

Dominiert wird das Bild der Altstadt vom Torre dos Clérigos, dem Turm der Kirche Igreja dos Clérigos. Fast überall von der Stadt aus kann man den prächtigen Turm, der im Stile des Barocks erbaut wurde, sehen. Kein Wunder: Mit einer Höhe von 76 Metern ist der Torre dos Clérigos der höchste Kirchenturm in ganz Portugal. 

 

Der Innenraum der im 18. Jahrhundert erbauten Kirche mit Elementen aus Granit und Marmor ist sehenswert, die meisten Reisenden jedoch wollen vor allem eines: Hinauf auf den Torre dos Clérigos. Zwei Spanier sind einst an der Fassade hinauf geklettert, das ist jedoch ziemlich gefährlich - und zum Glück gibt es heute da auch eine Alternative, die massentauglicher ist. Allerdings: Man sollte dafür zumindest ein klein wenig fit sein, denn einen Aufzug gibt es im Torre dos Clérigos nicht. 

 

Um auf den 1754 erbauten Turm zu kommen und die einzigartige Aussicht auf Porto, Douro und den Atlantik zu genießen, musst du 225 Stufen erklimmen. Unterwegs machst du auf verschiedenen Ebenen Halt und kannst den Blick über die Stadt schweifen lassen. Mit jeder Etage wird mehr von Porto sichtbar, mit jedem Schritt reicht der Blick weiter und eröffnet eine neue Perspektive. Außerdem kannst du dir die Kirchenglocken von nahem anschauen.

Geöffnet hat der Torre dos Clérigos (Stand August 2022) täglich von 9 bis 19 Uhr, der Eintritt ins Clérigos-Museum und der Aufstieg auf den Turm kosten zusammen 6 Euro. Wer eine geführte Tour dazu möchte, zahlt 7,50 Euro. Die Tickets können vorab online oder auch vor Ort gekauft werden. Für den Aufstieg und die Aussicht solltest du rund 45 bis 60 Minuten einplanen.


Das Wahrzeichen von Porto: Die Catedral Sé do Porto

Für viele gilt der Torre dos Clérigos als Wahrzeichen von Porto, immerhin ist er weithin sichtbar und überragt alle anderen Gotteshäuser. Doch auch die Kathedrale der Stadt hat den Wahrzeichen-Status - und das hat seinen Grund. 

 

Die Catedral Sé do Porto ist ebenfalls fast von überall zu sehen, auch wenn der Kirchturm nicht so hoch ist. Das liegt auch daran, dass sich die Kathedrale auf einem Hügel in der Altstadt befindet. Vor allem vom Douro aus hat man einen tollen Blick darauf, wie die Sé do Porto über der Stadt thront. 

 

Die Catedral Sé do Porto wurde erstmals im 12. und 13. Jahrhundert gebaut und wurde über die Jahrhunderte immer wieder restauriert und umgebaut, sodass sich Elemente aus verschiedenen Zeitaltern finden. 

Reisende können nicht nur die Kirche an sich besichtigen (unbedingt die Azulejos, kleine blau-weiß bemalten Kacheln im rechten Seitenschiff anschauen!), sondern auch auf den Doppelturm hinauf. Der erinnert noch an die Zeit, als die Catedral Sé do Porto auch einen Festungscharakter hatte: Der Turm mit Rosettenfenster erinnert daran, dass die Kathedrale einst als Burgkirche errichtet wurde. 


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Porto, Stadt der Azulejos: Estação de São Bento

Wer nach Porto kommt, kommt um ein weiteres Wahrzeichen der Stadt nicht drum herum: Azulejos. Dabei handelt es sich um bemalte Kacheln, die zusammen ein Kunstwerk ergeben. In Porto sind sie in den meisten Fällen weiß und blau. 

 

An und in vielen Gebäuden in der Altstadt lassen sich Azulejos finden. Ein Highlight bei einem Trip nach Porto ist dabei ein Besuch des Bahnhofs Estação de São Bento unweit der Kathedrale Sé de Porto. Dort ist die Wartehalle komplett mit Azulejos ausgestattet. Hier sind 20.000 Kacheln mit hauptsächlich historischen Motiven, etwa aus der Zeit, als die Landwirtschaft vorherrschte, zu sehen. Die Kacheln erzählen zusammen die Geschichte der Transportmittel in Portugal - vom Pferd und Karren bis hin zum Zug. 

Andere beliebte Foto-Spots für Azulejos ist eine Außenseite der (auch innen sehenswerten) Kirche Igreja do Carmo sowie die nahezu kompletten Fassaden der Kirche Igreja de Santo Ildefonso an der Praça da Batalha (dort finden auch regelmäßig Flohmärkte und andere Märkte statt) sowie der Kirche Capela das Almas an der Metro-Haltestelle Bolhão. 


Grünes Porto: Die Jardins do Palácio de Cristal

Du willst etwas grüne Auszeit in Porto und einfach mal durchatmen? Dann komm in die Gärten des Kristallpalasts! In den Jardins do Palácio de Cristal hast du viel Grün, abwechslungsreiche Flora, eine tolle Aussicht über die Stadt und noch dazu ein paar spezielle Vögel, darunter frei lebende Pfaue. 

 

Im Zentrum der großzügigen Grünanlage steht der Nachfolger des Kristallpalasts: Pavilhao Rosa Mota, eine Halle in Form einer aus dem Boden ragende Halbkugel. Hier finden kulturelle und sportliche Veranstaltungen wie Konzerte oder Handball statt. 

 

Drum herum ist der Garten in verschiedene Bereiche gegliedert. Es gibt beispielsweise eine Lindenallee, an der sich auch die Bibliothek befindet, oder einen Rosengarten, der je nach Jahreszeit mehr oder weniger bunt blüht. Außerdem gibt es einen "Garten der Gefühle", der mich allerdings eher irritiert hat - es handelte sich nur um einen vorgegeben Weg durch eine Rasenlandschaft - ohne großartige weitere Pflanzen. Zwischen dem "Garten der Gefühle" und dem Rosengarten findet sich das "Romantische Museum". 

Toll ist, dass man in den Jardins do Palácio de Cristal nahezu überall eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und auf den Douro hat. Es gibt einige ausgewiesene Aussichtspunkte und Terrassen, aber vor allem von einem alten Festungsturm aus hat man eine tolle Sicht. Der Blick ist begehrt und es kann sein, dass es nicht so einfach ist, hinauf zu kommen. Es gibt nur eine superschmale Treppe - und die kann nur in eine Richtung genutzt werden. Also unbedingt auf Gegenverkehr achten.


Porto vom Wasser: Sechs-Brücken-Fahrt auf dem Douro

Eine der beliebtesten Ausflugsmöglichkeiten in Porto ist eine Bootsfahrt auf dem Douro, der das Stadtbild prägt. Klassischerweise und ganz typisch ist es die sogenannte 6-Brücken-Fahrt, die an jeder Ecke angeboten wird. Es gibt verschiedene Anbieter, einige fahren in riesigen Ausflugsdampfern, andere in kleineren Holzbooten. Wer mitfahren möchte, kommt einfach runter an den Douro und findet vor allem im Innenstadtbereich eine Anlegestelle neben der nächsten - die Touren starten alle paar Minuten, dauern 50 Minuten und kosten meist um die 15 Euro pro Person. 

 

Zuerst führt die Bootsfahrt den Douro hinauf zu fünf Brücken, die teilweise von Gustave Eiffel, der auch den berühmten Eiffelturm in Paris gebaut hat, errichtet wurden. Zunächst fährt das Boot unter der belebten Brücke Ponte Infante Dom Henrique hindurch, wo auf der anderen Seite des Douro das ehemalige Kloster Mosteiro da Serra do Pilar thront. Auf der Seite Porto geht es an der ehemaligen Stadtmauer entlang, unter der Brücke Ponte Maria Pia sowie der Doppelbrücke Ponte de São João hindurch, ehe mit Blick auf die Ponte do Freixo gewendet wird. Dann geht es flussabwärts weiter, Richtung Meer, wieder vorbei an der Altstadt und unter der Bogenbrücke Ponte Dom Luìs I hindurch. Die Tour reicht bis zur Ponte da Arrábida, von wo aus der Atlantik und einige kleinere Fischerdörfer zu sehen sind. 

Vor allem die etwas andere Sicht auf die Innenstadt sowie das gegenüberliegende Ufer mit den Portweinkellereien und den ankernden Rabelos ist besonders. Auch wenn es jeder, der zu Fuß durch Porto spaziert, merkt, sieht man vom Wasser aus, wie hügelig die Stadt eigentlich ist. Auch die vielen Türme in der Altstadt haben vom Wasser aus noch einmal eine ganz andere Wirkung. Daher: Obwohl es super touristisch ist, unbedingt machen!


Das kulinarische Wahrzeichen von Porto: Portwein

Ein absolutes Muss in Porto: Eine Führung durch einen Portweinkeller. Am Ufer des Douro, aber nicht auf der Seite Portos, sondern am gegenüberliegenden Ufer in der Stadt Vila Nova de Gaia reiht sich eine Portweinkellerei an die nächste. Man erkennt sie sehr gut an den meist großen weißen Schriftzügen mit den jeweiligen Namen auf den Gebäuden.  

 

Bei den Touren erfahren Besucher mehr über den Portwein und seine Historie. Früher wurde er flussabwärts nach Porto transportiert, in riesigen Fässern, die auf sogenannten Rabelos, verschifft wurden. Die Holzboote liegen noch zu Dutzenden vor Vila Nova da Gaia auf dem Douro und geben ein idyllisches Bild ab. Nach der Führung gibt es natürlich auch Portwein zu probieren. Die Touren dauern unterschiedlich lange, beinhalten unterschiedlich viele Portwein-Proben und kosten daher auch unterschiedlich. Aber jede Portweinkellerei bietet Touren an. Schau dich am besten auf der Website der jeweiligen Portweinkellereien um, welche Angebote sie haben. Bekannte Portweinkellereien sind Calém, Sandeman oder Caves Ferreria - es gibt aber auch kleinere. 

 

Wer in der Hauptsaison nach Porto reist, sollte bedenken, dass vor allem die Abendtermine sehr beliebt und daher schnell ausgebucht sind. Am Vormittag hingegen ist es auch im August kein Problem, spontan einen Platz bei einer Führung zu bekommen. 

 

Übrigens eignet sich Vila Nova da Gaia auch perfekt für einen abendlichen Spaziergang oder eine kulinarische Tour. Hier reihen sich Gasthaus an Restaurant an Weinbar - und es lässt sich herrlich am Douro entlang mit Blick auf die Rabelos flanieren. 


Porto kulinarisch: Essen und Trinken

Portugiesisches Essen ist für Menschen wie mich, die vegetarisch leben, gar nicht sooooo einfach. Vor allem in den Küstenorten und kleineren Orte im Land dominieren Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten, alternativ mit Fleisch. Oft findet sich gar keine vegetarische oder gar vegane Alternative auf der Speisekarte. 

 

In Porto ist das ganz anders. Dort habe ich mich in das Restaurant "DaTerra Baixa" im Zentrum verliebt. Hier gibt es morgens/mittags Brunch, tagsüber eine Speisekarte mit großer Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten wie Burger und abends ab 19 Uhr wird ein veganes "All you can eat"-Buffet aufgetischt. Es gab Dutzende unterschiedliche Speisen, von kleinen Häppchen über geniale Dips bis zu vielfältigen warmen Speisen und Salaten. Es war super lecker und hat nur 11,50 Euro pro Person gekostet. Absolute Empfehlung!

 

Wer gerne süß isst (und eigentlich alle anderen auch!) sollten DIE portugiesische Speise schlechthin probieren: Pasteis de Nata. Dabei handelt es sich um einen mit Pudding gefüllten Blätterteig, wobei die obere Schicht des Puddings flambiert wird. 

 

Wer in seiner Unterkunft kein Frühstück dabei hat, sollte die Bäckerei und das Café "Molete Bread & Breakfast São Lázaro" am Stadtpark Jardim Marques de Oliviera ausprobieren. Hier gibt es für wenig Geld eine riesige Auswahl an frischen Backwaren - überwiegend süße Teilchen, aber auch Brötchen und Frühstück mit Käse, Schinken und anderen Belagen. 

 

Wer hingegen gerne mit historischem Charme speist, besucht das aus den 1920er Jahren stammende Café Majestic mit seiner originalen Inneneinrichtung. Hier ist Kaffee und Co aber deutlich teurer als im Molete oder andernorts in Porto.

 

Wenn es um Getränke geht, kommt man in Porto um eine Sache nicht umhin: Portwein. Dazu habe ich ja bereits einiges geschrieben, deshalb gehen wir zu zwei weiteren beliebten alkoholischen Getränken weiter: Vinho Verde nennt sich ein weißwein-ähnlicher Wein, der in Portugal nahezu überall serviert wird. Unbedingt probieren! Außerdem gibt es eine sehr leckere Abwandlung der aus Spanien bekannten Sangria: Die weiße Sangria wird mit Weißwein und Früchten wie Orangen und Äpfeln gemacht.   


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Kommentare: 13
  • #1

    Verena Irrschik (Samstag, 10 Oktober 2020 21:38)

    Ich habe mich letztes Jahr in Lissabon verliebt und habe jetzt von vielen Seiten gehört dass Porto noch viel schöner und weniger touristischer sein soll. Danke für deine Tipps - ich hoffe dass ich es heuer selbst nach Porto schaffe. lg Verena

  • #2

    Barbara von Barbaralicious (Samstag, 03 September 2022 08:06)

    Liebe Miriam,

    ich habe schon viel Gutes von Porto gehört und sogar, dass es schöner sei als Lissabon. Deine Fotos sind auf jeden Fall vielversprechend! Ich liebe ja Lissabon :) Also mal schauen, ob ich das auch so sehe, wenn ich es mal nach Porto schaffe. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit der Fahrt auf dem Douro...

    Ganz liebe Grüße
    Barbara

  • #3

    Bea (Samstag, 03 September 2022 14:53)

    Das sind ja mal tolle Bilder und super Infos! Eine traumhafte Stadt und Gegend!

    Ich habe Porto nicht auf meiner Reiseliste, aber warum nicht?? Jetzt habe ich alle nötigen Infos und sobald ich wieder etwas weiter weg reisen will, werde ich mir Deinen Blogbeitrag merken. Danke dafür.

    Liebe Grüße, Bea.

  • #4

    Mo (Samstag, 03 September 2022 15:14)

    Liebe Miriam,

    ich liebe Portugal, das war das erste Reiseland bei dem ich lange Fernweh hatte, nachdem ich es verlassen hatte. In Porto war ich damals allerdings nicht. Und das ärgert mich gerade, weil es nach einer Stadt klingt, die mich ebenso begeistern würde wie dich. Schon alleine die Avenida dos Aliados hat alles, was ich an alten Städten liebe.
    Und wie süß war denn bitte dieses Pfauenküken :). Richtig schön, was es so alles zu entdecken gibt.
    Porto muss dringend auf meine Reiseliste.

    Liebe Grüße
    Mo

  • #5

    Auszeitgeniesser (Samstag, 03 September 2022 16:47)

    Liebe Miriam,

    man darf es kaum sagen, doch ich war noch nie in Portugal. Zugegeben, Madeira und die Azoren, doch das Festland war noch nie Ziel meiner Reisen.
    Somit nimmst Du mich auch in völliges Neuland mit, wenn Du so schön über Porto berichtest. Eine Ecke und Stadt, die ich sehr gerne noch persönlich erkunden möchte.

    Danke für die schönen Einblicke.
    Liebe Grüße, Katja

  • #6

    Steffi (Sonntag, 04 September 2022 12:37)

    Huhu,

    ich war noch nie in Portugal, aber es scheint ein sehr facettenreiches Land zu sein.

    Alleine die Städte scheinen imposant und interessant zu sein. Ich mag auch das Wahrzeichen die große Kathedrale sehr, weil sie wirklich schick ausschaut.

    Aber auch von der Natur her scheint es da schöne Ecken zu geben

    LG Steffi

  • #7

    Janthie78@aol.com (Sonntag, 04 September 2022 13:43)

    Ich war zwar noch nie in Portugal, kenne aber auch einige Leute, die von diesem Land schwärmen! "Da musst du unbedingt mal hin" heißt es dann immer und ja, ich will ja! Irgendwann definitiv! Porto klingt deiner Beschreibung nach auf jeden Fall richtig spannend für mich! Sowohl kulturell als auch kulinarisch! Historische Altstädte finde ich immer besonders toll! Da fühlt man sich gleich mehrere Jahrhunderte zurückversetzt, wenn nicht überall modern gekleidete Touristen im Augenwinkel stehen! Ich muss da wirklich mal hin!!!!

    Liebe Grüße
    Jana

  • #8

    Jens Hoffmeister (Donnerstag, 08 September 2022 13:11)

    Liebe Miriam,
    obwohl ich in Lissabon lebe, zieht es mich auch immer wieder ins gemütliche Port, dass mir als Stadt auch besser gefällt. Fluss und Berge geben Porto noch ein markanteres und schöneres Profil, als die kleine Metropole Lissabon. Mindestens einmal im Jahr reisen wir auch nach Porto, meist auch um so wie Du, durch die Innenstadt zu schlendern. Die Jardins do Palácio de Cristal haben uns bei unserem letzten Besuch auch aufs angenehmste überrascht. In diesem Zusammenhang möchte ich Dich noch auf einen Garten hinweisen, der uns sehr viel bedeutet, der Parque de Serralves, der etwas außerhalb vom Stadtzentrum liegt, aber mit den Stadtbussen doch ziemlich gut erreichbar ist und sehr viel zu bieten hat, vor allem moderne Kunst. Danke übrigens für den tollen Restauranttip. Da ich selbst auch vegan lebe, werde ich ihn auf jeden Fall beherzigen. Mir ist auch gerade aufgefallen, dass daTerra inzwischen auch ein Restaurant auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Lissabon aufgemacht hat, was ich ja nun unbedingt mal besuchen muss.
    Herzliche Grüße,
    Jens

  • #9

    Ambiano (Donnerstag, 08 September 2022 13:51)

    Ganz herrliche Bilder;)

  • #10

    Marie Schade (Donnerstag, 08 September 2022 21:27)

    Liebe Miriam, vielen Dank für den Bericht mit den vielen Bildern von Porto. Es ist eine Erinnerung an eine wunderschöne Stadt, die wir mehrere Tage lang zu Fuß, mit verschiedenen Verkehrsmitteln und auf dem Wasser erkundet haben. Sie gefällt mir noch besser als Lissabon, obwohl ich auch Lissabon sehr mag.
    Herzliche Grüße
    Marie

  • #11

    Christian Ö. (Samstag, 10 September 2022 09:06)

    Einfach nur toll Miriam! Ich habe Porto echt schon soooo lange auf meiner Liste und giere andauernd nach Artikeln wie deinen. Irgendwann ist es dann wirklich soweit. :D

    Liebe Grüße
    Christian

  • #12

    Ines-Bianca (Mittwoch, 21 September 2022 12:47)

    Liebe Miriam, jetzt habe ich schon so viel Gutes über Porto gehört - und Dein Artikel reiht sich da nahtlos ein!
    Als großer Portugal-Fan steht das natürlich auf meiner Liste! Vor allem beim Kulinarischen bin ich sofort hellwach. Das Foto von den Pasteis ist zum Anbeißen!
    Danke fürs Appetit machen!
    Ines-Bianca

  • #13

    Marion (Mittwoch, 21 September 2022 14:54)

    Liebe Miriam,
    Mei hat sich Porto schon wieder verändert. Zumindest ein bisserl, was ich auf deinen schönen Aufnahmen sehen kann. Porto war übrigens der Auslöser, dass ich dann 2017 den Camino de Portugues gegangen bin. Ich habe noch den schönen Strand vor Augen, der die erste Etappe eines langen Weges war. Warst du auch im Dom? Das war meine erste Station für den Stempel im Pilgerpass. Er hat einen herrlichen Kreuzgang, voll von den berühmten Portugiesischen Kacheln. Und das Essen ist auch wirklich so lecker. Ich muss einfach mal wieder hin. Jetzt hast du mir aber einen Gusto darauf gemacht. Liebe Grüße, Die Marion