Low Budget in Norwegen: So reist du günstig in Skadinavien

Norwegen - da möchte ich auch so gerne mal hin, aber das ist so teuer! Ein Satz, den ich häufiger höre. Definitiv ist Norwegen von den Lebenshaltungskosten enorm teuer und auch die touristische Infrastruktur ist nicht gerade günstig. Dennoch muss man für eine Reise nach Norwegen nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Es kommt vielmehr darauf an, auf welche Art Touristen Norwegen kennenlernen wollen - wie sie reisen wollen, wie sie sich fortbewegen und wie viel Abenteuer es sein darf. Durch Gesetze wie das Jedermannsrecht ist es theoretisch möglich, einen komplett kostenfreien Urlaub in Norwegen machen zu können. Wer gewisse Faktoren kombiniert, für den ist ein Norwegen-Urlaub nicht teuer.


Norwegen ist ein teures Reiseziel - stimmt das?

Norwegen ist definitiv ein Land, in dem die Lebenshaltungskosten sehr teuer sind. Lebensmittel kosten im Schnitt 50 Prozent mehr als in anderen europäischen Ländern (nur die Schweiz und Island sind hier teurer) und Oslo konkurriert immer wieder um die Spitze, wenn es um die teuersten Städte der Welt geht. 

 

Ja, das Leben in Norwegen ist tatsächlich nicht gerade günstig. Eine Pizza im Restaurant für 20 Euro, eine Nacht im Hotel für 80 Euro - da kann schon einiges zusammen kommen, wenn man Urlaub in Norwegen machen möchte.

 

Allerdings geht es auch anders. Es gibt einige Kostenfaktoren in Norwegen, die man auf einer Reise durchaus vermeiden oder minimieren kann. Und deshalb ist es, je nach eigenem Anspruch, auch möglich, recht günstig Urlaub in Norwegen zu machen. Seit 18 Jahren bin ich regelmäßig in Norwegen, habe mehr als zwei Jahre in der Osloer Gegend gewohnt - und ich bin immer wieder erstaunt, wenn Touristen glauben, dass das alles Unmengen an Geld kosten muss. Nur ein Beispiel: Als ich mit drei Freundinnen im Januar 2018 neun Tage in Norwegen war, haben wir inklusive Flügen, Mietwagen, Sprit, Lebensmitteln, Unterkünften und Eintritten 450 Euro pro Person ausgegeben - also ein ziemlich normales Budget für einen neuntägigen Urlaub an vier verschiedenen Orten. 

 

Im diesem Beitrag möchte ich dir deshalb ein paar Tipps geben, wie du Norwegen auch günstig bereisen kannst. Norwegen und generell Skandinavien steht ja bei vielen auf der Bucketlist und so manch einer ist durch die teuren Preise abgeschreckt. Doch es gibt Möglichkeiten - für jedes Budget!


Low Budget in Norwegen: Günstig übernachten

Hotels in Norwegen sind so ungefähr das teuerste, was man im Urlaub dort machen kann. Es gibt viele Luxushotels und Hotels mit sehr guter Ausstattung - aber die kosten auch entsprechend. Die günstigsten Hotelzimmer liegen in Oslo bei 60 Euro pro Nacht im Doppelzimmer - das geht zwar noch einigermaßen, aber je zentraler es werden soll und je mehr Ausstattung du wünscht, desto teurer wird es. 

 

Alternativen zum Hotel gibt es aber einige. Wenn es günstiger sein soll, aber nicht ohne Komfort und du noch ein bisschen Budget hast, ist es am einfachsten, dir eine Ferienhütte zu mieten. Wenn ich in Gegenden in Norwegen unterwegs bin, in denen ich keine Freunde habe, ist das immer meine bevorzugte Übernachtungsmöglichkeit. Ich liebe die Holzhütten, den urigen Charme - oft kann man abends den Kamin anmachen und einfach chillen. Für mich ist das Norwegen pur.

 

Inzwischen ist es auch nicht mehr schwierig, Hütten zu finden und für nur eine Nacht oder einen kurzen Zeitraum zu mieten - Dank Airbnb. Während Airbnb in Städten (zurecht) umstritten ist, ist es in Sachen Hütten enorm praktisch. Du kannst einfach und schnell eine passende Hütte finden, wenn du Ort und Ausstattungsmerkmale eingibst, und schon kriegst du in allen möglichen Preiskategorien welche angezeigt. Die Hütten, in denen ich bisher übernachtet habe, liegen preislich zwischen 10 und 25 Euro pro Nacht pro Person. Das Gute: Du hast auch eine eigene Küche und kannst dich dort selbst versorgen - musst also nicht ins Restaurant gehen. Der Nachteil: Die Hütten liegen oft etwas außerhalb und abgeschieden. Manchmal sind sie mit dem Bus gut erreichbar, aber häufig wird ein Auto empfohlen. Ein weiterer Nachteil: Preiswert wird es vor allem, wenn man mit mindestens drei Personen unterwegs ist. Für Alleinreisende sind Hütten teilweise teurer als Hotelzimmer.

 

Oft gibt es diese Hütten auch auf den größeren Campingplätzen - dort kannst du entweder günstig ein Zelt aufbauen und übernachten, oder dich in eine Hütte einmieten. Ich habe noch nie eine Hütte über einen Campingplatz gebucht, aber im Sommer durchaus schon auf Campingplätzen übernachtet. Das taugt für all jene, die zwar gern ein bisschen Abenteuer und wenig Budget haben, aber ein gewisses Maß an Sicherheit und Hygiene brauchen. 

 

Eine weitere Möglichkeit, vor allem in den Städten, ist Couchsurfing. Über die App (oder die Website) kannst du ein Profil anlegen und Menschen anschreiben - oder angeschrieben werden -, die ihre Couch für Gäste kostenfrei zur Verfügung stellen. Beim Couchsurfing darf keine Gebühr verlangt werden. Allerdings hast du hier auch deutlich weniger Privatsphäre, weil du in der Regel nicht alleine in der Wohnung bist.

 

Ich habe in Norwegen noch nie Couchsurfing ausprobiert, aber beispielsweise in Dänemark, Ghana und Sambia, und nur gute Erfahrungen gemacht. Generell steht beim Couchsurfing der kulturelle Austausch im Vordergrund, nicht der kostenlose Schlafplatz. Außerdem ist es nett, wenn du als Dank beispielsweise ein kleines Geschenk mitbringst, mal für deinen Gastgeber kochst oder beim Abend in der Bar das Bier bezahlst.

 


Low Budget in Norwegen: Nutze das Jedermannsrecht

Das Jedermannsrecht gilt seit 1957 in Norwegen und regelt den freien Zugang zur Natur. Denn in Norwegen gehört die Natur quasi jedem.  Das kannst du bei deiner Reise nach Norwegen auch nutzen - aber dabei solltest du dich an die Regeln halten! 

 

Das Jedermannsrecht regelt in Norwegen, dass Menschen, die unmotorisiert unterwegs sind, ihr Zelt überall aufschlagen dürfen. Nach zwei Tagen musst du dein Zelt, zum Schutz des Bodens, aber abbauen und an anderer Stelle, zum Beispiel ein paar Meter weiter, wieder aufbauen. Du kannst also mit dem Zelt einfach losziehen und komplett kostenlos übernachten - denn die Natur gehört in Norwegen allen. Bitte nimm nur deinen Müll wieder mit - und beim Duschen und Waschen in einem See oder Fluss solltest du keine chemische Seife benutzen, damit das Ökosystem nicht zerstört wird.

 

Das Jedermannsrecht regelt auch den Zugang zu natürlichen Ressourcen. Seit 2012 hat jeder, auch Touristen, das Recht, Beeren, Pilze und andere Pflanzen zu ernten, wenn diese sich nicht auf einem geschützten Privatgrund befinden. Du kannst dich im Wald also völlig kostenlos ernähren, wenn du ein wenig kreativ bist (und dich mit Pilzen auskennst - es soll sich bitte keiner selbst vergiften!).

 

Außerdem darfst du in Norwegen in allen Meeresgewässern und damit auch in Fjorden kostenlos für den Eigenbedarf angeln! Wer also gerne Fisch isst und an der Küste unterwegs ist, kann sich sein Abendessen selbst fangen und auf einem Lagerfeuer selbst grillen. Lagerfeuer sind in Norwegen generell erlaubt, in Gebieten mit hoher Brandgefahr können sie aber untersagt werden. Wer lieber in Seen oder Flüssen angeln will, kann das in Norwegen auch tun. Hierfür ist aber eine Fiskekort notwendig, die einmalig 220 Norwegische Kronen, umgerechnet rund 22 Euro, kostet. 

 


Reisen in Norwegen: Günstige Fortbewegungsmittel

Auch wenn Norwegen nur rund fünf Millionen Einwohner hat - es ist ein sehr großes Land, von der Fläche her größer als Deutschland mit seinen 83 Millionen Einwohner. Wenn du dich innerhalb des Landes bewegen willst, braucht es etwas an Planung - auch weil das Land 1752 Kilometer lang ist. 

 

Am günstigsten ist es, wenn du dir für deine Reise eine Gegend aussuchst und auch dort bleibst. Wer beispielsweise von Oslo aus gen Norden (Lofoten, Tromsø, Nordkap) möchte, braucht entweder sehr viel Zeit, oder muss ein Flugzeug nehmen. Innernorwegische Flüge sind allerdings zum Glück nicht so teuer, Verbindungen gibt es etwa über SAS und Widerø oder die Billigfluglinien Norwegian und WizzAir

 

 

Norwegen hat sowohl Bus- als auch Zugverbindungen. Der Fernverkehr ist gut ausgebaut und wer frühzeitig bucht, kann auch günstige Tickets buchen - ähnlich dem Prinzip des Sparpreises bei der Deutschen Bahn. Das gilt sowohl für das nationale Zugunternehmen Vy (früher NSB) als auch für einige Fernbuslinien wie Eurolines; Nor-Way Express oder Lavprisekspressen. Wer kurzfristig bucht, muss leider recht viel Geld ausgeben. Wenn ich beispielsweise von Asker, wo meine Gastfamilie lebt, nach Oslo fahre, dann sind das rund 20 Kilometer, die Fahrt kostet aber 61 NOK, also rund 6 Euro - wenn ich erst an Bord bezahle, fast doppelt so viel.

 

 

Wer eher in einer Ecke unterwegs ist, kann sich auch einen Mietwagen buchen. Ich bin viel und gerne mit Mietwagen in Norwegen unterwegs - allerdings aus Kostengründen nur, wenn ich nicht alleine verreise. Über die Website "Billiger Mietwagen" wurde ich immer fündig - für wirklich gute Preise. Meistens habe ich zwischen 12 und 20 Euro am Tag für einen Mietwagen bezahlt, sehr selten 25-30 Euro. Der Vorteil am Mietwagen: Gerade in ländlichen Gegenden fahren oft nur selten am Tag Busse - und selbst dann muss man weitere Strecken zu Fuß zurücklegen. Mit dem Mietwagen bist du flexibel. Achte aber bei Mietwagen im Winter drauf, dass die Reifen Spikes haben und eine Schneekette im Auto liegt.

 

Aber natürlich gibt es auch kostenlose Möglichkeiten, sich zu bewegen - man kommt dann mitunter nicht so weit, aber ich möchte sie dennoch vorstellen. Zum einen ist Trampen in Norwegen erlaubt, zum anderen auch recht sicher. Ich bin schon zwei-, dreimal getrampt in Norwegen, vor allem, wenn ich in Gegenden wollte, wo kein Bus oder nur einmal am Tag ein Bus fuhr, und ich bin immer zeitnah am Ziel angekommen. Gerade im Winter kann es aber recht kalt werden, wenn du dich nur aufs Trampen verlässt. Laut dem Tramper-Wiki ist Norwegen mittelgut geeignet zum Reisen per Anhalter. 

 

Wer sich nicht zu fremden ins Auto setzen mag, aber kein Geld für einen Mietwagen oder den Bus hat, bewegt sich auf Fahrrad, zu Fuß oder mit Skiern. Norwegen hat eine herrliche Natur, die man auf diese Art sehr gut kennenlernen kann. Der Radius ist dann natürlich etwas eingeschränkt, dafür erlebst du auf der Reise alles viel intensiver. Eine Fernwanderung durch Norwegen kann ganz wundervoll sein. Ansonsten kannst du auch eine Fernstrecke mit Bus oder Zug zurücklegen und dann jeweils von den Bahnhöfen aus zu Touren starten. Stell dich aber drauf ein, dass es sein kann, dass kilometerweit kein Haus zu sehen und zu finden ist. 


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Günstig reisen in Norwegen: Vermeide Kostenfaktoren

Wie du siehst, beim Übernachten, Essen und bei Transportmitteln kannst du schon einiges an Geld sparen, wenn du die Reiseplanung ordentlich angehst. Aber es gibt noch weitere Faktoren, die den Preis deiner Reise nach Norwegen beeinflussen. Deshalb gilt es, Kostenfaktoren möglichst zu vermeiden oder zu minimieren.

 

Ein Restaurantbesuch ist ein solcher Kostenfaktor. Restaurantbesuche sind in Norwegen unglaublich teuer - wer Low Budget unterwegs ist, sollte das also auf jeden Fall vermeiden. Wenn du alleine mit dem Zelt losziehst, solltest du Kochausstattung dabei haben - in den Hütten gibt es meistens gut ausgestattete Küchen.

 

Dass Lebensmittel bisweilen teuer sind, habe ich bereits erwähnt. Beim Einkaufen kannst du aber auf die ein oder andere Sache achten: Frische Produkte, vor allem diejenigen, die importiert werden, sind sehr teuer. Haltbare Lebensmittel wie Nudeln oder Reis hingegen sind nicht wirklich teurer als hierzulande. Wer also auch einmal einige Tage ohne Avokado und Mango auskommt, muss nicht unbedingt Unsummen für Lebensmittel in Norwegen ausgeben. 

 

Ein großer Bonus: Für Getränke musst du eigentlich gar kein Geld einkalkulieren.

 

Wasser gibt es in Norwegen überall in Trinkwasserqualität - egal ob aus dem Wasserhahn oder aus einem Fluss / Wasserfall. Ich habe gerade bei langen Touren in der Natur immer eine Flasche dabei, die ich mir bei kleinen Wasserfällen auffülle - und auch sonst trinke ich nur Wasser aus dem Wasserhahn. Sodastream ist inzwischen auch weit verbreitet, sodass du vielleicht sogar die Chance auf Sprudelwasser hast.

 

Sodas wie Cola oder Fanta sind im Supermarkt nur unwesentlich teurer als in Deutschland, richtig ans Geld geht es aber, wenn du im Urlaub in Norwegen nicht auf Alkohol verzichten kannst - hier kannst du locker das Doppelte oder Dreifache einkalkulieren.


Reisen in Norwegen: So viel Geld brauchst du für den Urlaub

Wie du in dem Beitrag gesehen hast, ist es generell möglich, komplett kostenfrei durch den Norwegen-Urlaub zu kommen: Wenn du das Jedermannsrecht nutzt und wild zeltest, zu Fuß gehst, Beeren und Pflanzen im Wald pflückst und fischen gehst, brauchst du kein Geld.

 

Das ist aber sicherlich für die wenigsten Reisenden eine Option. Wenn du dir für die Reise ein Budget von 50 Euro pro Tag setzt, kannst du entspannt in Norwegen reisen.

 

Generell solltest du dir vorher überlegen, was du ausgeben kannst und willst und wie lange du unterwegs sein willst - und darauf aufbauend deine Tour planen. So kannst du Geld sparen, wenn du in einer Region unterwegs bist und viele Ausflüge zu Fuß machst. Zwischen verschiedenen Städten und Ecken umherzufliegen, ist bei geringem Budget eher weniger sinnvoll.

 

Bedenke: Wenn du alleine bist, brauchst du etwas mehr Geld als in einer Gruppe, denn viele Kosten, die das Reisen erschwinglich machen, musst du alleine tragen, etwa die Miete einer Hütte oder den Mietwagen. 


Fazit: So reist du Low Budget durch Norwegen

Nun habe ich euch viele Möglichkeiten vorgestellt, wie ihr auch günstiger durch Norwegen reisen könnt. Norwegen ist teuer, aber mit einigen Tricks kannst du einiges sparen bei deinem Norwegen-Urlaub - und er wird für nahezu jeden finanziell möglich. 

 

Nahrungsmittel: Im Wald selbst pflücken, im Meer angeln oder haltbare Lebensmittel einkaufen statt im Restaurant essen zu gehen. 

 

Getränke: Wasser aus dem Wasserhahn oder aus fließenden Gewässern trinken, Alkohol vermeiden. 

 

Übernachten: Couchsurfing, Wildcampen, Campingplätze und Hütten in der Natur sind kostenfreie oder günstige Alternativen zum Hotel. 

 

Transport: Züge und Busse im Fernverkehr möglichst frühzeitig vorbuchen (Spar-Preise), auf Inlands-Flüge verzichten, viel zu Fuß gehen, günstiger Mietwagen als Alternative checken.


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Kommentare: 15
  • #1

    Julia (Montag, 25 Januar 2021 07:10)

    Hallo Miriam,

    eine schöne Auflistung für eine Reise.
    Also ich habe mal überlegt, dass es dann für mich nicht so günstig wird. Vor allem wegen dem Schlafen bin da doch eigen und brauche ein gutes Bett und Dusche. Essen ja weniger. Aber schön das man dort auch einiges Sparen kann gerade auch für jüngere. Und es ist ein tolles Land. Ob mit oder ohne Schnee.

    Liebe Grüße
    Julia

  • #2

    stephan (Montag, 25 Januar 2021 10:15)

    Hi Miriam,
    Norwegen steht auch auf meiner Bucketlist.
    Bisher hatte mich immer das Argument mit dem hohen Urlaubspreis abgeschreckt, doch dein Artikel hat mir gezeigt, dass dieses Argument unter bestimmten Umständen Blödsinn ist.
    Da ich meinen Norwegenurlaub ohnehin mit Freunden machen möchte ist die Idee eine Hütte zu Mieten statt ins Hotel zu gehen super.
    Auch die anderen Tipps werden wir bei der Planung berücksichtigen.
    Danke Dir für diesen super Beitrag
    Stephan von Blindfuchs.de

  • #3

    Any (Montag, 25 Januar 2021 12:05)

    Hallo Miriam,
    Norwegen ist aktuell auf meiner Liste der Reiseziele, die ich ansteuern will, mit Abstand auf Platz 1. Es muss dort so wunderbar sein!
    Dein Posting hier werde ich mir in meinen Lesezeichen abspeichern, da ich die Tipps toll finde! So eine Holzhütte würde ich dann wahnsinnig gern mieten, da ich diesen Flair sehr gerne erleben möchte.
    Liebe Grüße,
    Any

  • #4

    Beatrice (Montag, 25 Januar 2021 13:24)

    Liebe Miriam,

    das klingt echt toll. Da wir eh lieber individuell unterwegs sind das tolle Alternativen zum 08/15 Hotelurlaub. Außerdem kann man so viel abenteuerlicher Reisen und hat am Ende was zu erzählen.


    Liebe Grüße
    Beatrice

  • #5

    Ute (Montag, 25 Januar 2021 14:16)

    Hallo Miriam,
    Man merkt du bist der Reisespezialist. Deine Tipps sind Gold wert. Natürlich muss man sich vorher informieren, was in einem anderen Land auf einen zu kommt. Allerdings bei mir sitzt im Urlaub der Geldbeutel eh immer etwas lockerer. In Norwegen war ich 2 mal - jedesmal mit dem Schiff - also recht bequem aber nicht allzu flexibel. Naja da kann man sich schonmal eine Eiskugel für 7,50 kaufen und diese sogar mit Kreditkarte bezahlen.
    Aber ansonsten vergleiche ich vorher auch bei Unterkunft und Flug. Die Preisunterschiede sind schon manchmal gewaltig.
    Lg Ute reist

  • #6

    Anja (Montag, 25 Januar 2021 15:21)

    Liebe Miriam,
    da wir unsere für April 2020 geplante Norwegen-Reise absagen mussten, werden wir wohl, sobald möglich, neu planen. Da sind deine Tipps und Hinweise durchaus hilfreich.
    So eine Hütte ist zum Beispiel auf jeden Fall etwas für uns. Besonders mit Kind ist sowas eine prima Alternative zum Hotel.
    Vom Jedermannsrecht hatte ich bereits während unseres ersten Norwegen-Aufenthaltes erfahren. Das ist eine gute Sache, sofern es nicht ausgenutzt wird und beispielsweise nach dem Zelten überall Müll herumliegt.
    Herzlichen Gruß
    Anja von STADT LAND WELTentdecker

  • #7

    Igor (Montag, 25 Januar 2021 17:03)

    Wieder ein sehr umfangreicher und ausführlicher Bericht und auch sehr lehrreich. Couchsurfing kannte ich bisher garnicht, hätte ich nicht zuordnen können.
    Und ein Jedermannsrecht ist mir auch nicht so einleuchtend, gibt es das in Deutschland auch? Die Luft wäre für mich ein Jedermannsrecht.

    Grüße

    Igor

  • #8

    Sabrina (Montag, 25 Januar 2021 17:32)

    Hi Miriam,
    Ich bin ja der festen Überzeugung, dass man in jedem Land halbwegs günstig unterwegs sein kann und so sicher auch in Norwegen, vor allem mit deinen Tipps :) Vor allem mit dem Essen hast du recht, selbst kochen spart in den nordischen Ländern so viel Geld.

    Lg Sabrina

  • #9

    Sina (Montag, 25 Januar 2021 18:31)

    Liebe Miriam,
    danke für all die Tipps! Ich LIEBE Norwegen! Es ist mein absolutes Lieblingsland und ich hoffe, so es Corona zulässt, dass ich diesen Sommer wieder hinfahren kann...
    Liebe Grüße von Sina

  • #10

    Oli (Montag, 25 Januar 2021 19:03)

    Ich denke, dass zu Fuss bei den Distanzen keine so tolle Option ist. Aber ich kann mir vorstellen, dass Fahrradtouren eine gute Option sind, um günstig durchs Land zu kommen.

    Gibt es in Norwegen eigentlich auch so was wie die SAC-Hütten in der Schweiz, wo man wirklich sehr preiswert in den Bergen in einem Massenschlag übernachten kann?

  • #11

    Jana (Montag, 25 Januar 2021 19:07)

    Wir waren 2019 mit dem Reisebus in Norwegen unterwegs und haben fast jeden Abend in einem anderen Hotel geschlafen. Als zu teuer empfand ich die Reise nicht und eine Pizza für 20 Euro war mir damals auch nicht begegnet. Ich kann mich sogar noch gut dran erinnern, dass ich mein mitgebrachtes Geld kaum ausgeben konnte. In Oslo hatten wir fast verzweifelt nach offenen Laden gesucht und auch unterwegs sind wir kaum Geld losgeworden. Aber das war unsere Erfahrung, gibt sicher auch andere!

    Leibe Grüße
    Jana

  • #12

    Katharina (Montag, 25 Januar 2021 19:37)

    Das sind gute Tipps! Ich würde gern mal für einen Camping Roadtrip nach Norwegen fahren und im Vergleich zu Deutschland ist dirt ja wirklich vieles ziemlich teuer.
    Aber man kann überall in der Wildnis campen und das reizt mich sehr!

  • #13

    Sabrina Bechtold (Dienstag, 26 Januar 2021 14:02)

    Liebe Miriam,

    ein sehr guter, hilfreicher und praktischer Artikel.
    Bisher war ich nur einmal in Norwegen im Rahmen einer Kreuzfahrt vor ein paar Jahren in Bergen und Alesund. Ich habe mich direkt in das Land verliebt und könnte mir tatsächlich sogar vorstellen, irgendwann einmal dorthin auszuwandern.
    Auf jeden Fall möchte ich mal länger dort Urlaub machen und eine Wanderung im norwegischen Fjell unternehmen. Da würde ich dann natürlich auf das Jedermannsrecht zurückgreifen. Ich finde das so cool in den nordischen Ländern geregelt. �

    Viele Grüße,
    Sabrina

  • #14

    Lisa von Travellerin (Montag, 01 Februar 2021 16:26)

    Liebe Miriam,

    in dieser roten Hütte würde ich aber auch gerne einmal schlafen. Das hat doch viel mehr Charme als ein Hotel! Das mit dem Jedermannsrecht finde ich soo cool! Habe ich schon in Deiner Insta-Story gelesen :) Jetzt brauche ich ja nur noch ein Zelt und los geht's!

    Liebe Grüße
    Lisa

  • #15

    Steffi's Beauty Blog (Montag, 08 Februar 2021 10:35)

    Das klingt toll! :) Nach Norwegen will ich auch unbedingt mal <3

    LG