Genießen in Lissabon

Wer Lissabon erkunden will, nimmt die Straßenbahnlinie 28E, die sich durch die engen und steilen Gassen der Altstadt schlängelt und dabei ein sehr putziges Bild abgibt.

 

An vielen Stellen gibt es einen schönen Ausblick über die Stadt, etwa kurz vor der Haltestelle am Castelo de Sao Jorge, doch dazu gleich mehr.

 

Das Leben in Lissabon spielt sich rund um Baixa, dem Zentrum, ab. Da die Stadt auf sieben Hügeln gebaut ist, geht es ständig bergauf und bergab, eine gute Kondition ist also vor allem in den heißen Sommermonaten gefragt.


Von vielen Stellen aus ist die Catedral Sé zu sehen, die an einem der Hügel errichtet wurde und im Stadtviertel Alfama liegt, in dem sich eine Menge Sehenswürdigkeiten wie die Barockkirche Igreja de Santa Engráci befinden.

 

Die Rua Augusta führt von Baixa über den Praca do Comercio zum Ufer des Tejo, an dem sich herrlich flanieren lässt. Selbst auf den zahlreichen Treppen finden sich immer wieder Restaurants und Cafés, allerdings gilt es aufzupassen. Wer sich an den Tisch setzt, bekommt ungefragt eine kleine Vorspeisenplatte, die oft teurer als die gesamte Mahlzeit ist.

 

Wem irgendwann die Waden schmerzen, kann auch eine der drei Standseilbahnen nutzen, die Unter- und Oberstadt verbinden.

 

Einen tollen Ausblick gewährt die Festungsanlage und Burgruine Castelo de Sao Jorge, die von der Linie 28 angefahren wird. Für 8,50 Euro lässt sich die Burg erkunden. Der Ausblick ist die Reise auf jeden Fall wert.

 

Im Westen der Stadt liegt das Viertel Belem, das noch viele alte Bauwerke beheimatet. Der Sightseeing-Bus fährt Belem an.

 

Zu sehen gibt es etwa das pompöse und beeindruckende Weltkulturerbe Mosteiro des Jeronimos – in der Kirche ist unter anderem Vasco da Gama begraben. Außerdem liegt der Torre de Belem direkt am Tejo.

 

Im Palacio Nacional de Belem hat der portugiesische Präsident seinen Sitz.

Ein Kontrast hierzu ist das Viertel Parque das Nacoes. Auf dem ehemaligen Gelände der Expo 1998 sind viele moderne Bauten entstanden, wie der Torre Vasco da Gama. Der Bahnhof Lissabon-Oriente ist sowas wie der Hauptbahnhof der Stadt.

 

Auf jeden Fall sollte man sich bei der Entdeckungstour nicht ganz verausgaben, denn es wartet noch ein ganz besonderes Highlight: Das tägliche Nachtleben von Bairro Alto.

 

In den engen kleinen Gässchen reiht sich eine Bar an die andere. Zumindest, wenn man die Läden Bars nennen möchte. Häufig handelt es sich nur um ein Zimmer eines Hauses, an einem kleinen Tresen gibt es Mojito, Caipirinha und Bier zu kaufen, getrunken wird auf der Straße im Stehen. Um 2 oder 3 Uhr morgens wird dann weitergezogen in die Discos.

Zum Essen unbedingt grünen Wein probieren!






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