Roadtrip: 6 Stopp Hamburg

Was macht man als Student, wenn man wenig Geld hat, um zu verreisen? Und nach dem Praktikum in Flensburg noch rund drei Wochen bis zum Semesterbeginn in Passau hat? Richtig, man nutzt die Autofahrt, die man ohnehin machen müsste und quartiert sich bei Freunden unterwegs ein. Mehr als 1500 Kilometer waren es am Ende.

 

Mit meinem kleinen roten Polo machte ich mich 2008 auf den Weg. Ich hielt dort an, wo ich Freunde und Bekannte hatte. Über Flensburg mit einem Abstecher nach Glücksburg ging es nach Kiel, über den Nord-Ostsee-Kanal nach Heide mit einem Ausflug nach Büsum an die Nordsee. In Hamburg und Oldenburg besuchte ich Leute, es gab einen Tagesausflug nach Bremen. Über einen Stopp in Hannover bin ich in Kassel gelandet, wo wir Ausflüge nach Bad Sooden-Allendorf, Hessisch Lichtenau, auf den Hohen Meißner und nach Melsungen machten.

 

In diesem Teli sind wir in Hamburg. Die anderen Teile finden ihr am Textende.


"Hamburg, meine Perle", heißt das berühmte Lied. Und wie wahr es ist: Hamburg ist ein wundervolles Fleckchen Erde, denn es verbindet Großstadt mit nordischem Flair.

 

Bei einer Bootsfahrt durch die Speicherstadt wird die Erinnerung an vergangene Zeiten wach.

 

In der Speicherstadt selbst warten mit dem Miniaturwunderland und dem Hamburg Dungeon zwei Attraktionen, die den Besuch auf jeden Fall lohnen. Vor allem das Miniaturwunderland hat mich fasziniert und ich kann stundenlang den kleinen Figürchen und Zügen zuschauen und die Welt dadurch erkunden.

 

Wer noch nicht genug vom Wasser hat, schlendert an den Landungsbrücken entlang, wo täglich etliche Bootsfahrten starten.

 

Hier ist auch die Abfahrt für das Schiff, das abends Musicalbesucher auf die andere Seite der Elbe bringen, zu "Der König der Löwen" - was man sich unbedingt anschauen sollte.

 

Von den Landungsbrücken aus Richtung St. Pauli liegt der Eingang zum alten Elbtunnel. Hier kann man heute unter der Elbe durchmarschieren.

 

Von hier aus ist es nicht weit auf die Reeperbahn - die Straße, die nie schläft. Auch wenn die Reeperbahn inzwischen fest in Touristenhand ist, so lohnt es doch, vorbei zu schauen. Es gibt etwa wirklich gute Travestieshows oder Cabarets dort.

 

Wer früh morgens schon wach ist, besucht den Fischmarkt direkt an der Elbe, zwischen St. Pauli und Altona. Hier gibt es Fisch, Obst, Gemüse und allerlei andere Dinge für wenig Geld.

 

Natürlich darf auch ein Bummel durch die Innenstadt nicht fehlen. Das Wahrzeichen ist der Michl, ein Kirchturm. Rund um die Binnenalster und das Rathaus beginnt die Innenstadt mit ihren Fußgängerzonen.

 

 

Das sind erst einmal nur die Bascis zu Hamburg. Ein ausführlicher Beitrag, der über den Part auf dem Roadtrip hinausgeht, ist in Planung.



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