Artikel mit dem Tag "ÖPNV"



28. Oktober 2019
U-Bahn, Straßenbahn, Linienbus - das sind Dinge, die man in keiner Stadt in Subsahara-Afrika findet. Wer hier lebt, hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder auf den public transport mit alten, halb auseinander fallenden Minibussen und Motorrad-Taxis setzen - oder Taxidienste nutzen. Auch wenn ich generell dem ÖPNV gegenüber aufgeschlossen bin, so bewege ich mich derzeit in Accra hauptsächlich mit den Taxidiensten Uber, Bolt und Yango fort. Aber was, wenn der Fahrer plötzlich verhaftet wird?
14. Februar 2019
Es klingt ein wenig romantischer, als es tatsächlich ist: Eine Zugfahrt quer durch Kenia, von Nairobi ins rund 500 Kilometer entfernte Mombasa. Seit 2017 gibt es eine neue Bahntrasse, gebaut von chinesischen Investoren, womit die einst zwölfstündige Fahrtzeit (plus die oft nochmal so lange Verspätung) mehr als halbiert wurde. Ein Jahr später hab ich es dann auch gewagt, vor allem, weil ich mit meiner Familie unterwegs war, die Flugangst hatte. Aber ich hatte auch Lust, die neue Strecke einmal au

Mit dem ÖPNV durch Subsahara-Afrika
29. Juni 2017
Wer sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Kenia fortbewegen möchte, braucht vor allem viel Zeit und gute Nerven. Es ist zwar völlig problemlos, von A nach B zu kommen - und es ist auch sehr günstig - aber es dauert und dauert und dauert. Für circa 40 Kilometer können schon einmal zwei Stunden draufgehen. Und da fallen mir dann jedes Mal die Worte meiner Oma ein, die immer zu mir sagte: "Geduld, Miriam, Geduld." In Reiseführern wird gerne davon abgeraten, sich mit lokalen Fahrzeugen fortz