Mandeln und Oliven in Tejeda und San Mateo

Viele Gran-Canaria-Urlauber kennen vor allem den Süden mit Maspalomas und Playa del Inglés und erkunden vielleicht an einem Tag noch die Hauptstadt Las Palmas. Dabei hat Gran Canaria ganz wunderbare Schätze, zum Beispiel im Inselinneren. 

 

Wer sich ins Inselinnere von  wagt, der erlebt ein völlig anderes Gran Canaria. Es ist bunt, hügelig, bisweilen wolkig, aber aufregend.

 

Wir haben auf unserem Weg nach Tejeda (ab Las Palmas) zunächst den Bus nach San Mateo, auch Vega de San Mateo genannt, genommen. 


San Mateo ist ein sehr lustiger Ort, weil sich hier, auf 836 Meter Höhe, sehr gut zeigt, wie die Wolkenlinie - fast kerzengerade - verläuft. Auf der einen Seite Schatten, auf der anderen Seite Sonne.

 

Wer kann, kommt am Wochenende hier vorbei, denn am Samstag und Sonntag ist in der Markthalle der Wochenmarkt Mercado Agricola und es gibt Gemüse, Fleisch, Fisch und Obst zu kaufen.

 

Wir haben uns mit frischem Brot, Oliven, Aioli und Melonen eingedeckt und haben genüsslich Lunch mit Aussicht genossen.

 

Von dort führte uns der nächste Bus (zumindest 2011 gab es noch keine Direktverbindung von Las Palmas) nach Tejeda.

 

Das kleine Städtchen, das auf rund 1000 Metern Höhe liegt, wurde schon zu Spaniens schönstem Dorf gewählt.

 

Der Ausblick ist herrlich, zum einen ist da das Tal, zum anderen die Berge Barranco de Tejeda mit Roque Nublo und Roque Bentaiga.

 

In Tejeda dreht sich alles um Marzipan und Mandeln, denn hier wachsen ganz viele Mandelbäume. Deshalb ist ein Besuch in der Dulceria Nublo in der Calle Hernandez Guerra 15 ein absolutes Muss.

 

Tejeda eignet sich ansonsten für einen einfachen Spaziergang durch das kleine Städtchen oder als Ausgangspunkt für Wanderungen im Gebirge. Es gibt im Dorf auch ein Freibad.






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