Von Cappo Mannu nach San Vero Milis

Capo Mannu und San Vero Milis sind zwei der beliebtesten Touristengegenden im Westen von Sardinien. Und wer sich dorthin begibt, weiß auch sofort warum: Es warten wundervolle Strände an der felsigen Küste, die ein wildes, raues Bild zeichnen. Dazu trägt auch der Wind bei, der die Wellen hier auf bis zu fünf Meter Höhe ansteigen lässt, weshalb die Gegend beliebt für Surfer, Wind- und Kitesurfer ist.


Das Capo Mannu gehört zur Gemeinde San Vero Milis, weshalb ich sie hier zusammen gefasst habe. San Vero Milis ist eine kleine Ortschaft im Norden der Halbinsel Sinis. Es ist Teil eines Wasserschutzgebietes. Im Sommer kann man hier, beziehungsweise generell auf der Halbinsel Sinis die Augen offen halten, hier leben nämlich große Flamingokolonien, die manchmal auch über die Köpfe hinwegfliegen.

 

Es gibt einen schönen Wanderweg zum Torre d'Aragonese, dem Turm am Capo Mannu. Man kann über die Klippen steigen und dort immer am Rand entlang gehen. So zeigt sich zum einen eine tolle Landschaft mit Felsen und Meer und Klippen auf der einen Seite, zum anderen aber auch das Landesinnere mit dem Gebirgszug des Monte Ferru.

 

Wer sich auf den Weg zum Turm aufmacht, sollte seine Badesachen aber auf jeden Fall mitnehmen. Denn San Vero Milis hat wundervolle Strände, an denen man sich nach dem Abstieg abkühlen kann.

 

Einen kleinen Abstecher lohnt auch das Dorf Su Pallosu nordöstlich. Dort lebt eine Katzenkolonie, die man sich im Fischerdorf einst anschaffte, um Mäuse und Ratten fernzuhalten.

 

Schilder weisen darauf hin, dass man langsam fahren soll, weil die Katzen über die Straßen laufen.

 

Das Haus, in dem die Tiere leben, liegt am Strand, es kann besichtigt werden. Die Eigentümer sprechen Englisch, man freut sich über Spenden.





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