Wo alle aufs Meer starren: Wale gucken in Hermaus

Hermanus zählt als einer der neun besten Orte auf der gesamten Welt, um von Land aus Wale zu beobachten.

 

Von Juli bis Dezember lassen sich die Südkaper hier sehen, um Nachwuchs zu bekommen. Deshalb sieht man hier, vor allem gegen Ende der Walzeit, häufig auch Muttertiere mit ihren Kälbern.

 

Daher muss wahrscheinlich nicht gesagt werden, dass in Hermanus nahezu alle Leute einfach permanent aufs Meer starren.


Leider lässt sich nicht direkt an der Küste von Knysna weiter nach Hermanus fahren, so geht es erst einmal wieder ins Landesinnere.

 

Hermanus ist ein sehr touristischer Ort, der durch die Wale eine Sonderstellung hat.

 

Ein Wal-Schreier verkündet, wenn sich etwas ankündigt.

 

Wir hatten das Glück, eine Mutter mit ihrem Kalb relativ nahe am Ufer zu sehen. Leider sprangen sie nicht hoch oder so, sodass wir nur die Rücken sehen konnte. Außerdem sieht man immer wieder, nah und fern, Wasserfontänen, die verraten, wo die Wale sich gerade aufhalten.

 

Besonders schön ist Hermanus, wenn man das Ortsinnere verlässt und etwas weiter hinaus fährt. 

 

Entlang des rund 12 Kilometer langen Cliff Walk geht es vorbei an Felsformationen, Vegetation und Gezeitenbecken, die aber sehr klein und schmutzig sind.

 

Wer von hier aus aufs Meer blickt, kann eigentlich fast immer Walfontänen sehen.

 

Mit etwas Glück, das wir hatten, springen auch ein paar Delphine vorbei.

 

Natürlich starten ab Hermanus auch zahlreiche Wal-Fahrten, wo es mit dem Boot hinausgeht. Dabei hat man zwar Wal-Garantie und sieht die Tiere auch viel viel näher, aber die Touren kosten natürlich einiges.





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