Oase in der Wüste: En Gedi

Zwischen Jerusalem und Masada liegt der Nationalpark En Gedi, die einzige Oase in der Gegend.

 

Schon auf der Jeep-Tour in die Negev hinein hat mich fasziniert, wie in dieser Steinwüste doch so manche Pflanze überleben kann. Einige sind sogar grün.

 

Und die wenigen Pflanzen sind auch noch Nahrungsquelle sowohl für Tiere als auch Mensch. Die Natur ist wirklich unfassbar.


Der Nationalpark hat zwei Eingänge. Der Eintritt kostet 27 Schekel, also rund 6,50 Euro. Und es gibt neun verschiedene Wanderwege, für Familien bis Wanderexperten, von wenigen Stunden bis zu einem ganzen Tag.

 

Schon am Eingang sollte man die Augen offen halten, denn überall verstecken sich die süßen Klippschliefer.

 

Welchen Weg wir nahmen, weiß ich leider nicht mehr.

 

Wir wanderten eine halbe Stunde durch den Park, vorbei an Steinböcken und Klippschliefern, immer entlang des Wassers.

 

An jedem kleinen Wasserfall machten wir Halt, erfrischten uns, tranken Wasser und kühlten unsere Füße, Arme und Gesichter.

 

Rund um En Gedi ist es echt wahnsinnig heiß, vor allem im Sommer. Wir hatten Ende September an diesem Tag rund 45 Grad, das war echt heftig.

 

Am Ziel erwartete uns ein Anblick wie im Regenwald:

 

Alles war grün, der Wasserfall plätscherte einige Meter tief nach unten. Eine Gegend voller Leben mitten in der Wüste.

 

Der Anblick erinnerte mich stark an Kuba, allerdings war ich dort ja auch in einem wirklichen Regenwald.






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