Costa Ricas erster Nationalpark: Cabo Blanco

Cabo Blanco war im Jahr 1963 der erste geschützte Park Costa Ricas und liegt am Südwest-Zipfel von der Halbinsel Nicoya.

 

Die Anfahrt ist nur über eine Schotterpiste möglich, die bisweilen sehr abenteuerlich ist. Von Montezuma aus ist der Parkeingang nur gut zwölf Kilometer entfernt (ist auch ausgeschildert), allerdings dauert die Fahrt gut 45 Minuten.

 

Da der Park etwas abseits der üblichen Touristengebiete liegt, war zumindest zu meinem Besuch nicht sonderlich viel los.


Die Vegetation ist beeindruckend, da das Klima den Pflanzenwuchs fördert. So findet man tropischen Trockenwald und einen saftig grünen Regenwald vor - insgesamt wachsen hier mehr als 150 verschiedene Bäume.

 

Es gibt mehrere Wanderstrecken, der kürzeste Rundweg ist etwa zweieinhalb Kilometer lang, allerdings sollte man gut eine Stunde dafür einplanen.

 

Eine weitere Tour führt gut vier Kilometer an der Küste entlang, allerdings sind dabei einige Steigungen zu überwinden. Daher sollte man sich nur frühzeitig und in guter Kondition auf den Weg machen. Auch sind einige der Wege nicht ganz so gut ausgebaut.

 

Zum Cabo Blanco gehört auch ein etwa gleichgroßes Meeresreservat, in dem zahlreiche Tiere leben. An Land gibt es allerlei Tiere zu sehen, allerdings haben die sich zu meiner Zeit leider versteckt.

 

 

Ich hatte die Hoffnung, doch noch einen Ameisenbär zu finden, letztendlich habe ich allerdings in den gesamten drei Stunden vor Ort nur zwei Agutis und ein Rotwild gesehen, was für mich doch etwas enttäuschend war. In keinem anderen Park habe ich so wenige Tiere gesehen.

 

Beheimatet sind hier auch Wildschweine, Faultiere, Waschbären, Gürteltiere, Ozelots und Affen. Das Geschrei der Brüllaffen hat mich immerhin die gesamte Zeit begleitet.

 

 

 

Gesehene Tiere:

- Aguti

- Rotwild