Wandern zum Lavafeld des Volcan Arenal

Der 1663 Meter hohe Vulkan Arenal prägt das Landschaftsbild rund um die Lagune und La Fortuna. Von fast überall aus hat man einen tollen Blick auf den immer noch aktiven Vulkan, der hin und wieder nachts auch Lava spuckt - seit 1968 tut er das konstant.

 

Östlich des Vulkans liegt La Fortuna, in westliche Richtung erfolgen die Lava-Eruptionen, von dort aus hat man an klaren Tagen (und mit Fernglas) auch durchaus die Möglichkeit, Lava zu entdecken. Im Park kann man wandern und dabei Gestein, Fauna und Flora entdecken.


Der Parkeingang  liegt am Visitor Center, dort bezahlt man 10 US-Dollar Eintritt. Drinnen kann man das Auto auf einem Parkplatz abstellen, dann gibt es zwei Wanderwege, die durch das Gebiet führen.

 

Die Wanderwege sind kurz und auch nicht sehr anstrengend. Da der Vulkan noch aktiv ist, kann man nur alte erkaltete Lavafelder auf der Ostseite erkunden.

 

Dafür gibt es im Park ein paar tolle Pflanzen, etwa einen riesigen Ceibo, unter dem jeder Mensch winzig wirkt. Allerdings führt nur ein Teil des Weges zum Lavafeld durch Wald und Vegetation, da rund um den Vulkan selbst kaum Pflanzen wachsen.

Es leben auch ein paar Tiere im Park, etwa Tapire, Schlangen und Rotwild, allerdings haben wir nichts davon gesehen.

 

Die Wanderungen an sich waren nicht wahnsinnig spannend, außer dem riesigen Ceibo haben wir nicht gesehen, was nicht anderswo toller, größer, grüner ist.

 

 

Allerdings war das herumspazieren auf dem Lavafeld schon ganz cool, der Blick auf die Lagune ist fantastisch.

 

Und die Warnschilder, nicht weiter zu gehen, weil der Vulkan noch aktiv ist, geben dem ganzen eine gespenstische Note. Hoch kommt man natürlich nicht.

 

Nebenan steht übrigens direkt noch ein zweiter Vulkan, der Cerro Chato, der allerdings nicht mehr aktiv ist. Dort hat sich im Krater ein See gebildet, inmitten von bewaldeten Kraterhängen. Man kann dorthin wandern, von der Observatory Lodge aus führen steile und wenig ausgebaute Wanderwege durch tropischen Wald hinauf.