Stockholms paradiesische Museumsinsel Djurgården

Die Insel Djurgården darf bei keinem Stockholm-Besuch fehlen. Hier ist es nicht nur wunderschön, auch fast alle wichtigen und tollen Museen sind hier angesiedelt.

 

Dazu gehören etwa das Astrid Lindgren Museum Junibacken, das Schiffsmuseum Vasa, das Abba-Museum, der Freizeitpark Gröna Lund sowie Schwedens erstes Freilichtmuseum Skansen, in dem heimische Tiere und Kultur und Tradition einer früheren Zeit vorgestellt werden.


Da wäre zum einen das vielleicht schönste Museum für alle Junggebliebenen: Im Junibacken geht es um die Figuren und Geschichten von Astrid Lindgren.

 

Die Kleinen (und Großen) können in der Villa Kunterbunt spielen und fahren in einem kleinen Wagen durch die Geschichten von den Brüdern Löwenherz, Kalle Blomqkvist und Co.

 

Junibacken hat immer dienstags bis sonntags, im Dezember auch montags, von 10 bis 17 Uhr geöffnet, und kostet 159 SEK Eintritt für Erwachsene und 139 SEK für Kinder. Über den Tag verteilt gibt es auch immer wieder Theateraufführungen.

 


Nebenan liegt das Vasa Museet, in dem das Schiff Vasa aus dem 17. Jahrhundert ausgestellt ist. Bei seiner Jungfernfahrt sank die Vasa im Hafen von Stockholm aufgrund von Windböen.

 

Das Kriegsschiff war groß ausgestattet. In den 50er Jahren wurde es wieder aus dem Wasser gezogen und restauriert und wird nun im Museum ausgestellt.

 

Das Museum hat meist zwischen 10 und 17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr geöffnet, im Sommer von 8.30 Uhr bis 18 Uhr, im Winter von 10 bis 15 Uhr. Ab 18 Jahren muss Eintritt gezahlt werden, 130 SEK (Studenten zahlen 110 SEK).

 

Außer dem Schiff gibt es noch allerlei zur Geschichte und Seefahrt zu erfahren.

 


Wer die Natur mag und sich zudem für die Traditionen des historischen Schwedens interessiert, besucht das Freiluftmuseum Skansen.

 

Dort lernt man mehr über altes Handwerk, über Lebensweisen und in welchen Hütten man wie lebte, was sich auch nach verschiedenen Regionen unterschied. So lernt man beispielsweise auch über die samische Kultur, eine Minderheit im Norden von Schweden, Norwegen, Finnland und Russland.

 

Außerdem sind die im Norden heimischen Tiere in Skansen zu Hause, etwa Wolf, Elch, Luchs, Robben und Otter kann man im Tierpark sehen, es ist auch ein Aquarium integriert.

 

Zu speziellen Anlässen wie Weihnachten oder Silvester gibt es eigene Feiern. Skansen hat sonst täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Kinder bis 15 Jahre zahlen 60 SEK Eintritt, Erwachsene 180 SEK.

 


Relativ neu ist das Abba-Museum, es wurde erst im Mai 2013 eröffnet. Es widmet sich in einer interaktiven Ausstellung - inspiriert vom Beatles-Museum in Großbritannien - dem Lebenswerk der schwedischen Popband Abba.

 

Die Öffnungszeiten variieren nach Monaten, der Spaß ist auch nicht ganz billig, Kinder zwischen 7und 15 Jahren zahlen 95 SEK, Erwachsene 250 SEK.

 

Das Aquaria liegt ebenfalls am Hafen, es handelt sich dabei um ein Museum rund ums Thema Leben in und am Wasser.

 

Geöffnet hat es dienstags bis sonntags von 10 bis 16.30 Uhr. Es gibt verschiedene Ausstellungen zu verschiedenen Lebensräumen, etwa Regenwald oder Mangrovenwald. Der Eintritt kostet 120 SEK für Erwachsene, 80 Kronen für Kinder zwischen 3 und 15 Jahren.

 


Wer Kinder hat und mehr Zeit in Stockholm, hat mit Gröna Lund eine weitere Attraktion - die man übrigens schon von vielen Stellen der Stadt aus sieht, wenn man Richtung Djurgården blickt.

 

Es handelt sich dabei um einen Freizeitpark mit Achterbahnen und anderen Fahrgeschäften, allerdings werden dort auch Konzerte und Theater gespielt.

 

Geöffnet ist meist ab nachmittags, der Eintritt liegt bei 115 SEK.

 

Obwohl das eigentlich schon genug wäre für eine einzige Insel, so warten gleich noch zwei weitere Museen mit dem Nordiska Museet, das den Norden beleuchtet und dem Biological Museum.

 

Ebenfalls befindet sich im Rosendals Slott ein royales Museum (bis 17 Jahre 50 SEK, Erwachsene 100 SEK). Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert als Lustschloss erbaut, heute kann man es zum einen besichtigen und zum anderen im Schlossgarten spazieren gehen.