Curi Cancha, die kleine Schwester von Monteverde

Curi Cancha ist ein kleines Reservat, das an den Nationalpark Monteverde grenzt und gut an einem zweiten Tag in von Santa Elena aus erkundet werden kann. Dort leben daher auch die gleichen Tiere wie in Monteverde direkt, es ist allerdings ein privates Projekt.

 

Es war einer meiner schönsten Park-Erlebnisse, weil die Wege auch wunderschön sind. Es gibt verschiedene Rundwege und am Eingang bekommt man eine Karte mit den jeweiligen Namen und Routen.

Ich hatte etwa drei Stunden bis zur Schließung und wollte diese auch nutzen. Ich nahm unter anderem auch den Puma-Trail, der tiefer in den Wald reinführt, allerdings war der Weg sehr holprig und da ich alleine unterwegs war, war es bisweilen etwas unheimlich.

 

Vor allem, wenn Agutis durchs Untergehölz huschten und es knackte, ohne, dass man etwas sehen konnte, war es spooky.

 

Ich habe auf dem gesamten Trail keine andere Person getroffen und war daher fast ein wenig beruhigt, als ich wieder in den etwas zentraleren Gegenden unterwegs war.

 

Schön fand ich auch den Manga Trail am Cuecha River entlang. Dort hört man außer dem Wasserbrausen nichts und so erschrak dann auch ein kleiner Nasenbär sehr, als ich plötzlich vor ihm stand. Das war eine der schönsten Tierszenen, die ich in Costa Rica erlebt habe. Ein weiterer Nasenbär hat in der Resting Area ein wenig umgegraben.

 

Obwohl ich auch im Curi Cancha etwas Unglück hatte mit nur wenigen Tiersichtungen, fand ich den Park doch sehr schön und würde jederzeit wiederkommen. Neben dem Erkunden des Parks auf eigene Faust, kann man auch verschiedene Touren machen, etwa eine Nacht-Wanderung.

 

Gesehene Tiere:

- Nasenbären

- Weißkapuziner

- Agutis

- Blauer Morphofalter