An den Stromschnellen des Mårdseleforsen

Einer der landschaftlich schönsten Ausflüge kann man in Richtung der Kleinstadt Vindeln unternehmen, genauer gesagt geht es an den Fluss Vindelälven, den viertlängsten Fluss Schwedens, nach Mårdseleforsen, rund 120 Kilometer nordöstlich von Umeå.

 

Wer Glück hat, sieht auf der rund anderthalbstündigen Fahrt Elche und Rentiere, wie wir es taten.Man sollte auf jeden Fall vorsichtig fahren, da die Tiere gerne auch auf der Straße spazieren gehen. 


Zurück nach Mårdseleforsen, dort gibt es eine wundervolle Landschaft durch die Stromschnellen des Flusses. Man kann das Auto am Parkplatz beim Mårdseleforsens Café und Restaurang parken und von dort aus die Gegend erkunden.

 

Auf ungefähr zwei Kilometern Weg überwindet das Wasser ingesamt 17 Höhenmeter, was für wundervolle Naturschauspiele sorgt.

 

Besonders beeindruckend war es auch im Winter, da zwar Teile des Flusses gefroren waren, aber die Stromschnellen durch ihre Wucht natürlich nicht.

 

Eine fast surreale Winterlandschaft, die an den Disneyfilm "Die Eiskönigin" erinnert.

 

Entlang des Flusses gibt es - auch im Winter - kleine Wanderwege. Unterwegs warten Hütten und Bänke, es gibt Plätze für Lagerfeuer und zum Grillen.

 

Im Sommer kann man hier auch angeln.

 

Kleine Hängebrücken führen an verschiedenen Stellen über den Vindelälven. Wer nicht draußen essen möchte, kehrt im Café ein, das täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet hat.

 

 

Vindeln hat übrigens nicht nur die rund 70 Kilometer entfernt liegenden Stromschnellen als Attraktion zu bieten, sondern auch den Vindelns Hembygdsgård, ein Freilichtmuseum mit 15 alten Gebäuden, meist aus dem frühen 19. Jahrhundert.






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