Auf den Wasserwegen in Venedig

Venedig, das ist diese Stadt, von der so viele Menschen träumen. Und während ich viele kenne, die nicht so begeistert waren, weil sie fanden, dass es stinkt, fand ich Venedig wundervoll. Aber ich liebe ja auch das Wasser, und davon gibt es in Venedig ja wohl mehr als genug!

 

Inzwischen war ich zweimal in Venedig, das erste Mal auf Klassenfahrt, als ich in der sechsten Klasse war. Daran habe ich tatsächlich nicht mehr so wahnsinnig viele Erinnerungen. Ein zweites Mal war ich dann mit meiner Aupair-Familie aus Norwegen hier, die an einem Lauf-Wettkampf teilnahm.


Venedig ist natürlich geprägt vom Wasser und von den vielen Kanälen. Schon alleine die Anreise per Schiff ist einfach wundervoll. Langsam zeigt sich die Skyline, der Turm des Markusdoms, die Kuppel der Santa Maria della Salute.

 

Ich habe zwar öfter mal die Orientierung in Venedigs Altstadt verloren, weil man ja dann doch immer am Wasser herauskommt, und sich alles ähnlich sieht, aber es ist einfach wunderschön.

 

Die beiden Male, die ich in Venedig war, habe ich wenig Kulturelles gemacht, hauptsächlich bin ich durch die Gassen gewandert und habe das Flair aufgesogen. Eine typische Gondel-Fahrt habe ich auch nicht gemacht, denn das war dann doch zu teuer.

 

Aber auch von Land aus gibt es natürlich einiges zu sehen. Schon allein die vielen süßen alten Häuser, die direkt ans Wasser gebaut sind, haben mich total fasziniert. Es sieht so aus, als könne man aus dem Fenster in einen riesigen Pool springen! Dazu kommen die Prachtbauten wie der Goldpalast Ca’ d’Oro, die einfach wunderschön anzuschauen sind.

 

Auf jeden Fall solltet ihr aber auch die kleinen Gassen der Altstadt erkunden, die nicht am Wasser liegen. Hier finden sich richtige Schätze an süßen Häusern und tollen Cafés. Je weiter abseits ihr unterwegs seid, desto weniger ist auch los. Besonders hübsch fand ich das jüdische Viertel, Cannaregio.

 

Der Canal Grande ist der größte Kanal und die wichtigste Wasserstraße der Stadt. Hier liegt auch die berühmte Rialto-Brücke, die ihr auf dem Bild ganz oben seht. Sie war früher die einzige Brücke auf dem Canal Grande, heute gibt es aber mehrere. Da sie aber die bekannteste ist, finden sich hier aber immer sehr viele Menschen.

 

In den Kanälen ist das mit dem Baden etwas schwierig, zum einen ist das Wasser dreckig, zum anderen ist hier viel zu viel Verkehr. Wer dennoch an einem heißen Tag ein wenig Abkühlung braucht, kommt an den Lido, den Stadtstrand.

 

Wer ein wenig mehr Zeit hat als ich es hatte, kann auch mit den Booten auf die umliegenden Inseln fahren, immerhin ist nicht nur die Altstadt eine große Insel. Wunderschön muss Burano sein, eine kleine Insel im Osten Venedigs, auf der sich zahlreiche bunte Fischerhäuser befinden. Man sagt, dass das Essen hier besonders gut ist.

 

Der Markusplatz ist die zentrale Piazza in Venedig, hier tummeln sich neben Tausenden Touristen aber auch Tausende von Tauben, was bisweilen etwas eklig ist. Aber Touristen haben sie zumindest bei meinem letzten Besuch immer noch (illegalerweise) gefüttert, sodass die Plage vorhersehbar war.

 

Am Markusplatz befinden sich einige Sehenswürdigkeiten, etwa der Markusdom mit seinen fünf Kuppeln, der Markusturm, Campanile di San Marco. Der Markusturm ist mit rund 99 Metern das höchste Gebäude der Stadt und wurde bereits im 12. Jahrhundert gebaut. Wer auf den Turm hinauf will, sollte sich vorher online ein Ticket kaufen, das ist zwar mit 15 Euro ein wenig teurer (statt 12 Euro), aber dafür spart man sich das Anstehen.

 

Außerdem findet sich hier der gotische Dogenpalast mit seinen vielen kleinen Säulen. Die Seufzerbrücke, eine super schöne weiße Steinbrücke, verbindet den Dogenpalast mit den einstigen Gefängnissen.

 





Kommentar schreiben

Kommentare: 0