Ruhe und Natur pur in Valdres

Als ich zum ersten Mal in Valdres war, kam ich mir total verloren vor. Es gab weder fließend Wasser, noch ein richtiges Klo, noch Fernsehen oder Internet. Nichts, außer ganz viel Ruhe. Mit jedem weiteren Mal in Valdres begann ich die Ruhe mehr zu genießen. Die Weite, die Natur, die Ruhe, das alles lässt einen wirklich abschalten.

Man stellt das Auto an der Syndinstøga, das gleichzeitig Kiosk, Restaurant und Parkplatz ist, ab, dann geht es zu Fuß oder im Winter mit Schneescooter oder auf Langlaufskiern zur Hütte.

 

Einige Hütten gibt es in dem Tal, die durch die Seen Nørdre Snydrin, Midtre Syndin und Søre Syndin durchzogen sind.

 

Die Seen dienen der Wasserzufuhr, besonders im Winter ist es lustig, auf Skiern zu den gefrorenen Seen zu fahren, ein Loch in die Eisschicht zu hacken und Wasser in den Eimer zu füllen, um den auf Skiern wieder zur Hütte zu transportieren.

 

Inzwischen gibt es eine Art Wassersystem, sodass das Wasser direkt aus einem Schlauch an der Hütte kommt.

 

Wer Valdres besucht, besucht vor allem die Natur. Im Sommer gibt es Wanderwege, auch Fahrradtouren bieten sich an. Im Winter ist das Gebiet geprägt vom Langlauf. Durch das gesamte Tal ziehen sich Loipen. Es gibt ein paar verlassene Hütten, an denen man grillen kann.