Gerettete Wildtiere im Tenikwa Wildlife Rescue Center

Wer die Garden Route von Port Elizabeth aus kommend entlang fährt, kommt von kurz vor Plettenberg Bay und Knysna an einer Abzweigung nach Kurland vorbei. Hier finden sich einige Tier-Rehabilitations-Zentren. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen ein Elefanten-Sanctuary, ein Tierheim für Schlangen und das Monkeyland (Affenland). Eine größere Anlage liegt nur paar Kilometer abseits der N2 im Süden des Nationalparks Garden Route: Das Tenikwa Rehabilitation Center, das sich um verwaiste und verletzte Wildtiere kümmert. Allerdings erfolgt dort nicht alles im Sinne des Tierwohls.


! Diesen Text habe ich nach meiner Reise nach Südafrika verfasst, als ich mich mit dem Thema Wildtierkontakt und Co noch nicht beschäftigt hatte - ich lasse ihn erst einmal so stehen, allerdings findet ihr am Ende noch Anmerkungen !

 

Von 9 bis 16.30 Uhr erfahren Besucher bei Tenikwa für rund 200 Rand pro normaler Tour mehr über Wildkatzen, Paviane, Erdmännchen, Schildkröten und Pinguine.

 

Wir haben eben diese Tour gemacht und es war sehr informativ.

 

Zu sehen bekamen wir Leopard, Caracal, Serval, Wildkatze und Geparde zu sehen.

 

Bei den Servals, Wildkatzen und Geparden durften wir sogar ins Gehege und die Tiere aus nächster Nähe beobachten. Streicheln war zum Schutz der Tiere nicht erlaubt  - was für mich eine gute Rettungsstation ausmacht.

 

Im Anschluss ging es zu den Pavianen und zu einer Art Info-Runde, bei der etwa Müll neben ausgestopften Tieren zu sehen war: Jener Müll, den man in den Mägen der Pinguine und Co gesehen hat.

 

Während der Wartezeit auf die geführte Tour lassen sich die Gehege von Erdmännchen, Schildkröte und Vögeln wie Marabu selbst erkunden.

 

 

Nun mein Zusatz - Tenikwa bietet leider auch Touren an, die nicht mit dem Tierwohl vereinbar sind. Sie werden daher von einer Organisation, die Tierschutzmaßnahmen analysiert und bewertet, als ein Zentrum eingestuft, das man nicht besuchen sollte!

 

Leider habe ich mich erst deutlich nach meinem Besuch dazu eingelesen und würde deshalb wohl nicht noch einmal dort hin gehen. Denn dann ist auch der direkte Kontakt mit den Tieren erlaubt ist, etwa beim Cheetah Walk (780 Rand), bei dem Besucher mit Geparden am Strand spazieren gehen. Für die Tiere ist das aber wirklich nicht toll und es ist weit entfernt von artgerecht. Ich verstehe, dass

 

Obacht bei der Fahrt zum Tenikwa, die nicht asphaltierte Straße (der Wegbeschreibung folgen) führt durch ein Township. Kinder stellen sich bisweilen vor das Auto, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Wir hatten Kekse dabei und haben den Kindern welche gegeben, so ließen sie uns weiterziehen. Im Nachhinein war das auch genau die falsche Wahl, denn man sollte niemals an Kinder einfach so Süßigkeiten verteilen!