Die schönsten Strände Costa Ricas

Auch wenn man Costa Rica vor allem mit Natur, Ur-, Regen- und Nebelwald verbindet, so kann man auch wunderbar Strandurlaub dort machen.

 

Denn Costa Rica ist schmal und hat auf der einen Seite karibische Strände, auf der anderen Seite wartet der Pazifik.

 

Natürlich habe ich nicht alle Strände im Land gesehen, aber ein paar Ecken und davon möchte ich euch hier berichten.


An der Karibik war ich nur an einem Strand: in Tortuguero. Das ist insofern speziell, als dass der Strand dort fast das gesamte Jahr über gesperrt ist, weil verschiedene Meeresschildkröten zur Eiablage an den Strand kommen.

 

Während dieser Zeit - und bis die Kleinen geschlüpft sind - ist der Strandzutritt nur authorisierten erlaubt. Deshalb braucht man für die Schildkröten-Tour auch einen Guide.

 

Nur in den wenigen Wochen, in denen es keine Eiablage gibt, ist der Strand offen. Er ist noch eher wild und rau, hat aber die typisch karibischen Farben.

 

Wunderschöne Strände gibt es vor und im Nationalpark Manuel Antonio an der Pazifikküste. Die Playa Espadilla zieht sich über mehrere Abschnitte  nördlich des Nationalparks und ist öffentlich zugänglich. Nördlich grenzt die Playa Playitas an.

 

Im Nationalpark ist vor allem die Playa Manuel Antonio sehenswert. Auf dem Weg vom Erkunden der kleinen Halbinsel Punta Catedral kommt man zwangsläufig hier vorbei.

 

Und da man hierhin wandern muss, sieht man nicht ganz so viele Touristen wie am Hauptstrand Playa Espadilla Sur, die sich lange zieht.

 

Man kann wohl auch ganz gut schnorcheln vor den Stränden, allerdings hatten wir Tage mit starker Strömung erwischt, sodass wir unter Wasser eigentlich nur Sand gesehen haben. Etwas abseits liegt die Playa Escondido.

 

Unterwegs beim Wandern finden sich immer wieder kleine Buchten und kleine Strände, etwa die Playa Las Gemelas. Am Strand solltet ihr gut auf eure Sachen aufpassen, Waschbären und Weißkapuzineräffchen wissen genau, wo sie Essen finden und klauen gerne Rucksäcke oder öffnen sie. 

 

Auch die Halbinsel Nicoya finden sich ebenfalls zahlreiche Strände. Unser Hauptquartier hatten wir am Tambor Beach. Der Strand ist zwar sehr schön, aber nicht vergleichbar gewesen mit Manuel Antonio oder Tortuguero. Dafür hatten wir immerzu Besuch von Leguanen am Strand, auch konnten wir etwa ein Tretboot mieten.

 

Waschbären und Papageien waren regelmäßige Besucher und im Wasser hat man ständig Bekanntschaft mit verschiedenen Pelikanen gemacht.

 

Im Herbst kann man hier in der Bucht Wale beobachten.

 

Tambor ist nur über eine kleine nicht asphaltierte Straße in schlechtem Zustand zu erreichen. Dafür ist der Strand wettergeschützt und auch wenn es im Rest von Costa Rica regnet, kann hier gut und gerne die Sonne scheinen. Deshalb verbringen auch viele reiche Einheimische hier ihre Wochenenden und Urlaube.

 

Nicht weit davon entfernt liegt das berühmte Künstlerdorf Montezuma mit einem ähnlichen Strand. Leider habe ich dort überhaupt kein Flair gespürt.

 

Es gibt an jeder Ecke Souvenirläden und Handwerksshops und Restaurants, allerdings ist alles ziemlich teuer und sehr touristisch.

 

Zwar ist an jeder Ecke noch das alternative Lebensgefühl dargestellt, aber inzwischen wirkt der Ort doch durchgentrifiziert.

 

Der Strand ist schön, aber wäre nicht mein Favorit.

 

Auch in einigen der Resorts auf Nicoya gibt es Strände. In Curu ist der Strand schön und wild und original, allerdings findet man hier überall Müll und Äste.

 

An der Playa Curu legen die Boote nach Isla Tortuga ab, was die schönste Insel des Landes sein soll mit wundervollen Stränden.

 

Wetterbedingt haben wir allerdings keinen Ausflug mehr dorthin gemacht.

 

Auch der Nationalpark Cabo Blanco hat Strände. Allerdings ist der Weg zum Reserve so aufwendig, dass wohl keiner nur zum Baden hierhin kommt. Der Nationalpark zieht sich am Pazifik entlang, weshalb es überall Badestellen und Strände gib