Postkartenmotiv am Felsbogen von S'Archittu

S'Archittu ist eines der beliebtesten Postkartenmotive von Sardinien und das nicht ganz zu unrecht. Der flache Kalkfelsbogen sieht gleichzeitig surreal, aber auch faszinierend und wunderschön aus.

 

Der Felsbogen hat dem gleichnamigen Dorf seinen Namen gegeben und so kommt man auch hin: Am Ortsrand gibt es einen Parkplatz, von dort aus führt ein Weg, teils gepflastert, teils Holzsteg, teils Trampelpfad, zum Bogen.

 

Unterwegs kommt man noch an einem etwas höher gelegenen Aussichtspunkt vorbei, mit Blick auf den Bogen. Vom Parkplatz aus dauert der Weg zum Spiaggia dell'Arco, dem dazugehörigen Strand, etwa zehn Minuten.


Beim Strand handelt es sich um eine windgeschützte kleine Bucht. Es ist nicht sehr viel Platz, aber genug, obwohl der Strand natürlich beliebt ist und man viele andere Touristen antrifft.

 

Am Strand geht es vor allem um eines: wer schafft es, unterm Felsbogen hindurch zu schwimmen. Dafür sollte man seine Ausdauer allerding richtig einschätzen, vor allem, wenn Kinder dabei sind, weil es doch ein kleines Stück ist.

 

Für mich war es durchaus eines der Highlights, unter dem Felsbogen hindurchzuschwimmen.

 

Auch Kletterfreunde sind immer wieder zu sehen, einige wagen sich aus dem Wasser auf den Bogen (Vorsicht vor scharfen Kanten!) und springen dann von oben wieder ins Wasser. Dabei sollte man gut aufpassen, dass niemand im Weg schwimmt. Ansonsten kann man auch auf den Felsen entlang laufen, da der Bogen mit dem Land verbunden ist.

 

Wir hatten auch den Schnorchel dabei, allerdings deutlich weniger gesehen als erhofft.

 

Durch die felsige Landschaft hatten wir deutlich mehr an Unterwasserwelt erwartet - aber vielleicht war dafür auch einfach zu viel Betrieb, denn eigentlich gilt das Gebiet auch geeignet für Taucher.

 

Außerdem kann man hier in der Gegend angeln und es werden Kanus / Kajaks vermietet.





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