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Reisetipps für Südafrika: Visum, Route, Reisezeit & Co



Optimale Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Südafrika ist der dortige Sommer zwischen Dezember und Februar, allerdings ist das, vor allem Dezember und Januar, auch die absolute Hochsaison. In den beiden Monaten sind auch in Südafrika und den Nachbarländern Schulferien, weshalb es sehr voll im Land werden kann. Dazu kommen die ganzen Weihnachtsferien-Urlauber aus Europa. Deshalb sind November (das war mein Reisemonat) und auch März und April eher zu empfehlen. In der Kap-Region und an der Garden Route kann es auch schon ab August angenehm sein, zum Baden ist es dann aber meist noch zu kalt.

 

 

Währung und Preise: 

Bezahlt wird in Südafrika mit dem Südafrikanischen Rand (ZAR). Als ich 2013 dort war, war die Umrechnung noch eine ganz andere. Heute sind 10 Rand ungefähr 0,50 Cent wert.

Südafrika ist kein super günstiges Reiseland, aber auch nicht so teuer wie andere Destinationen im südlichen Afrika. Ein Mietwagen ist zum Beispiel sehr günstig, auch wenn man ihn nur One-Way nutzt. Unterkünfte gibt es in allen Preiskategorien. Anders als in Kenia und Tansania ist der Eintritt in die Nationalparks nicht sehr teuer, zudem kann man sie gut als Selbstfahrer erkunden. Das spart Geld. Es gibt natürlich auch luxuriösere Lodges und Camps mit einer geführten Jeep-Safari. Lebensmittel sind etwas günstiger als in Deutschland.

 

 

Hinkommen: 

 

Es gibt verschiedene Airlines, die aus Deutschland nach Südafrika fliegen. Auf jeden Fall solltest du die Flüge deiner Route anpassen, denn zwischen Johannesburg und Kapstadt liegen ein paar Kilometer. Sprich: Wer beispielsweise eine Rundreise von Johannesburg nach Kapstadt macht, sollte die Flüge auch entsprechend buchen; Hinflug nach Johannesburg, Rückflug ab Kapstadt. Wer hingegen ohnehin nur die Kap-Region und die Garden Route einplant, kann Kapstadt als Ausgangspunkt wählen. Rund um Johannesburg ist vor allem der Kruger Nationalpark Ausflugsziel. 

 

 

Visum: 

Südafrika erlaubt Deutschen (außerhalb der Corona-Zeit) eine Einreise zu touristischen Zwecke bis zu 90 Tage. Dafür ist kein Visum notwendig, es gibt aber Stempel in den Reisepass. Die Einreise ist kostenfrei.

 

 

Einpacken: 

Eine ordentliche Kamera, möglichst mit einem mindestens 200mm-Objektiv gehört auf jeden Fall in deinen Koffer, auch ein Fernglas ist beliebt. Ein Taschenmesser kann man immer gebrauchen, ebenso ein Tuch. Am Abend und am Morgen, vor allem im offenen Jeep auf Safari, kann es frisch werden, daher empfiehlt es sich, auch Wollsocken und eine Fleece-Jacke einzupacken. Südafrika hat zwar Traumstrände, aber baden empfiehlt sich nur an wenigen Stellen, denn am Atlantik ist das Meer durch den Antarktis-Strom enorm kalt - es können um die 8 Grad sein. An anderen Ecken hingegen ist die Strömung stark - aber Badezeug sollte man dennoch einpacken, schon wegen der Pools. Festes Schuhwerk ist ein Muss für alle, die das Hotel mal verlassen wollen. Moskitospray empfiehlt sich vor allem für die Abendstunden, Sonnenschutz für tagsüber.

 


Rumkommen:

Wie bereits geschrieben ist es am besten, wenn ihr euch einen Mietwagen nehmt. Ab zwei Personen ist das auf jeden Fall günstiger und auch bequemer. Ihr seid super flexibel und kommt überall hin. Allerdings solltet ihr nachts nicht fahren, also immer schauen, dass ihr bei Einbruch der Dunkelheit zurück bei eurer Unterkunft seid. Offiziell ist ein internationaler Führerschein notwendig, bei uns wollte die Polizei aber immer die deutsche Version sehen. Bitte beachtet, dass die Polizei in Südafrika enorm korrupt ist - gebt euren Führerschein niemals aus der Hand. 

 

Alternativ gibt es auch Reisebusse, die zwei großen und sicheren Unternehmen heißen BAZ Bus und Intercape und fahren teilweise auch die Hostels an. Kleine lokale Busse, mit denen man auch von Ort zu Ort kommt, sind sehr günstig, allerdings auch nicht so sicher wie die großen Busse und sie brauchen meist deutlich länger. Ich würde sie dennoch bei kurzen Strecken vorziehen. 

 

 

Sehenswürdigkeiten:

Kapstadt: Es gibt ungefähr tausend Dinge in Kapstadt zu sehen, Prison Island, Tafelberg, Waterfront und Bo Kaap sollten auf eurem Programm stehen. 

Kaphalbinsel: Das berühmte Kap der guten Hoffnung, und unterwegs Robben gucken bei Hout's Bay oder Pinguine gucken in Simon's Town.

Stellenbosch: Das Gebiet nördlich von Kapstadt ist als Weinregion bekannt. 

Betty's Bay: Hier lebt, etwas weniger überrannt als in Simon's Town, eine der Pinguin-Kolonien Südafrikas.

Hermanus: Eine der zehn Städte der Welt, von denen man von Land aus Wale regelmäßig beobachten kann.

Kap Agulhas: Das Kap der guten Hoffnung ist bekannter, aber das Kap Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas und auch der Ort, an dem Atlantik auf Indischen Ozean trifft.

Knysna: Die Lagune von Knysna ist eines der schönsten Szenarien in Südafrika.

Plettenberg Bay: Eine der wenigen Ecken des Landes, wo man nicht nur schönen Strand trifft, sondern auch eine angenehme Wassertemperatur.

Tsitsikamma Nationalpark: Der Nationalpark für alle, die gerne aktiv in einer unverwechselbaren Landschaft sind.

Addo Elephant Nationalpark: Der Park in Südafrika mit der höchsten Dichte an Elefanten, ideal für Selbstfahrer. 

Durban: Multi-Kulti-Ort an der Atlantik-Küste mit dem besten Curry.

Hluhluwe-iMfolozi-Park: Der Geheimtipp von vielen Südafrika-Kennern in Sachen Safari.

Drakensberge: Wunderschöne Landschaft, die man zu Fuß, Pferd oder Fahrrad erkunden kann.

Kruger Nationalpark: Der größte und bekannteste Park mit einer guten Chance auf die Big 5.

Johannesburg: Finanzzentrum im südlichen Afrika mit Spuren der Apartheid.

Soweto: Größtes Slum-Gebiet in Südafrika, in dem einst Nelson Mandela lebte; heute aufstrebendes Viertel.

 

 

Meine Route

Johannesburg - Soweto - Bongani Mountain beim Kruger Nationalpark (- Swasiland) - Dolphin Coast - Durban - (per Flugzeug nach) Port Elizabeth - Addo Elephant Nationalpark - Schotia Game Reserve - Knysna - Mossel Bay - Kap Agulhas - Hermanus - Betty's Bay - Hout Bay - Kapstadt (für dreieinhalb Wochen)

 

 

Empfohlene Route

Ich würde beim nächsten Mal Mossel Bay streichen und dafür eher in Plettenberg Bay einen Stopp einlegen. Hermanus lohnt nur in der Zeit der Walsaison (Juli/August bis Oktober/November). Durban würde ich wahrscheinlich auch rauslassen, weil es nicht sooo viel zu sehen gab dort und in Port Elizabeth ist auch keine extra Nacht notwendig. Stattdessen würden mich beim nächsten Mal der Tsitsikamma Nationalpark, die Drakensberge und Stellenbosch sehr interessieren. Nachdem, was ich über den Hluhluwe-iMfolozi-Park gehört habe, muss der auch auf die Bucketlist. Wer übrigens den Begriff Garden Route vermisst: Die ist einberechnet, sie liegt in etwa zwischen Mossel Bay und Port Elizabeth!

 

Johannesburg - Soweto - Bongani Mountain beim Kruger Nationalpark (- Swasiland) - Hluhluwe-iMfolozi-Park - Durban - Drakensberge - Addo Elephant Nationalpark - Plettenberg Bay - Knysna - Kap Agulhas - Hermanus - Betty's Bay - Kapstadt - Kap-Halbinsel - Stellenbosch

 

 


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