Portwein, Douro und Rabelos: Porto, ein Traum

Porto hat mein Herz im Sturm erobert. Selten habe ich mich in einer Stadt vom ersten Moment an so zufrieden und glücklich gefühlt wie in Porto.

 

Obwohl mir auch Lissabon wahnsinnig gut gefallen hat, war Porto meine absolute Nummer 1. In zahlreichen Foren lässt sich genau das lesen, wer nach Porto kommt, ist einfach begeistert.

 

Zunächst ist Porto einfach wahnsinnig hübsch, mit den vielen Barockbauten und Hügeln und dem Wasser des Douro und den darauf schaukelnden Rabelos.


Die Altstadt ist unter dem Namen Ribeira bekannt, es ist also sehr gut zu Fuß erreichbar. Dominiert wird das Bild der Altstadt vom Torre dos Clerigos. Für 3 Euro lässt sich die höchste Kirche Portugals (76 Meter) mit ihren 225 Stufen erklimmen – der Blick reicht über den Douro hinweg auf die andere Uferseite bis hin zum Atlantik.

 

Die Catedral Sé do Porto ist ebenfalls fast immer zu sehen, sie liegt ebenfalls auf einem Hügel. Besonders sind die Azulejos, kleine bemalte Kacheln, am rechten Seitenschiff.

 

Die gibt es übrigens öfter in der Stadt verteilt zu sehen, etwa an der Igreja do Carmo oder am Bahnhof Estação de São Bento.

 

Weitere sehenswerte Gebäude in der Altstadt sind das Rathaus (Pacos de Concelho), der Platz Praca da Liberdade und der Palacio da Bolsa, der Börsenpalast.

 

 

 

Zwei Dinge stehen quasi auf der Must-Do-Liste in Porto. Zum einen eine Portwein-Führung. Die Weinkeller befinden sich direkt am Ufer des Douro, auf der gegenüberliegenden Seite der Altstadt. Wir haben die Tour leider verpasst, weil eine Voranmeldung vor allem zur Hauptsaison gefragt ist. Also vorher schlau machen!

 

Eine Fahrt auf dem Douro ist ebenso empfehlenswert. Wir haben die typische Touristenstrecke 6-Brücken-Bootsfahrt gemacht, die sich aber absolut gelohnt hat. Der Blick auf die beiden Seiten der Stadt bis hin zur Mündung des Douro in den Atlantik ist absolut faszinierend. Die rund einstündige Tour kostet 12,50 Euro, die Tickets lassen sich direkt vor Ort kaufen.