In den Salzpfannen von Nata

Nata ist der Umsteigepunkt, wenn man von Kasane oder der Grenze aus Richtung Maun fahren möchte, denn dort trennen sich die Straßen Richtung Francistown oder eben nach Maun.

 

Aufgrund der Salzpfannen und weil ich keine Lust auf so viel Busstunden am Stück hatte, habe ich dort einen Halt eingelegt.

 

Nata ist nicht wirklich groß, aber es gibt ein klein wenig touristische Infrastruktur.


Ich habe mich in einem etwas schickeren Hotel eingenistet, zumindest für meine Verhältnisse: der Nata Northgate Lodge.

 

Da ich relativ früh dort war, habe ich etwas am Pool entspannt und bin dann los, um das Dorf ein wenig zu erkunden.

 

Es ist eher klein und beschaulich, ich habe wenige Touristen gesehen (war allerdings auch Off-Season) und habe die Ruhe ziemlich genossen. Sehenswürdigkeiten direkt im Dorf gibt es nicht.

 

Dafür bietet sich Nata an, um die Salzpfannen im Makgadikgadi-Areal zu erkunden.

 

Einst war hier ein 60.000 Quadratkilometer großer See, 30 Meter tief, der aber austrocknete und Salzreste zurückließ. Heute sind die einzelnen Salzpfannen zusammengenommen die drittgrößten der Welt.

 

Rund neun Monate im Jahr sind die Pfannen geflutet, so auch zur Zeit meines Aufenthalts.

Wir sind über das Nata Bird Sanctuary an die Pfannen herangefahren, am Ende gibt es einen Aussichtspunkt auf eine der kleineren Salzpfannen, die mit der größeren Sua Pan verbunden ist.

 

Es zeigten sich ein paar Gnus, Strauße und Pelikane, manchmal gibt es hier auch Flamingos, die viele Touristen anziehen.

 

Speziell ist eben der Ort, eine der größten Salzwüsten. Der Boden ist weiß, überall riecht es nach Salz. Die Tour habe ich über das Hotel gebucht.

 

Beim nächten Mal würde ich allerdings nach Gweta weiterfahren und nicht mehr in Nata halten. Von dort aus gibt es Touren in den Makgadikgadi Nationalpark und den Nxai-Pan-Nationalpark, wo es auch viel mehr Tiere, etwa Großkatzen, zu sehen gibt





Kommentar schreiben

Kommentare: 0