Touristen-Treffpunkt Livingstone

Livingstone ist ganz ausgelegt auf Touristen, wobei der Ort eher jüngere Touristen anspricht. Es gibt beispielsweise zwei gute, aber nicht günstige, Backpacker-Unterkünfte mit Livingstone Backpackers und Jollyboys Backpackers.

 

Die Infrastruktur ist super. Nach Livingstone selbst fahren einige Reisebusse, etwa aus Lusaka oder Winduk.

 

Innerhalb der Stadt gibt es Sammeltaxis und Taxis. Sammeltaxis sind sehr günstig - man fährt los, wenn das Taxi vier Passagiere gefunden hat, zahlt meist aber nur zehn Prozent vom Preis des normalen Taxis.


Livingstone selbst hat wenig Sehenswürdigkeiten und ist auch sehr teuer.

 

Action-Spaß gibt es an jeder Ecke, es gibt organisierte Rafting-Touren, Bungee-Jumping, Ziplining etc.

 

Beliebt sind auch organisierte Ausflüge entweder in den nebenan liegenden, aber kleinen MOT-Nationalpark, wo man besonders stolz auf die Nashorn-Population ist, oder in den etwas weiter entfernten Chobe NP (es ist übrigens deutlich günstiger, mit Sammeltaxi nach Kasane in Botswana zu fahren und sich dort einer Tour anzuschließen - liegt bei etwa 60 USD im Vergleich zu 180 USD mit organisierter Tour). Einen eigenen Beitrag zum Chobe NP findet ihr hier.

 

Durch die gute Infrastruktur gibt es auch einige tolle Restaurants, die einer Erwähnung wert sind. Etwa "Olgas - The Italien Corner", was gleichzeitig auch ein wohltätiges Projekt ist.

 

Das Cafe Zambezi serviert authentische afrikanische Kost und Burger und Salate, was lecker ist, aber leider lässt der Service etwas zu wünschen übrig.

 

Wer es schnell und günstiger mag, geht in den Hungry Lion oder in den Food Palace.

 

Auch mit Supermärkten, Einzelhandel und Kiosken ist Livingstone gut ausgestattet, im Zentrum gibt es einen großen Shoprite-Markt, der auch als Haltestelle dient, etwa für die Sammeltaxis zu den Vic Falls und an die jeweiligen Grenzen nach Simbabwe, Botswana und Namibia. 

 

Die Fahrt von Livingstone zu den Victoria Falls auf sambischer Seite oder an die Grenze zu Simbabwe kostet 1 USD im Sammeltaxi und 10 USD im normalen Taxi. Von der Grenze aus kann man auf die simbabwische Seite zu Fuß gehen.

 

Übernachtet habe ich übrigens in der Wane Lodge, die allerdings nicht wirklich empfehlenswert war. Preis-Leistung hat nicht gestimmt - wobei Livingstone einfach deutlich teuerer ist und nicht vergleichbar mit anderen afrikanischen Gegenden.