Antike Dekapolis-Stadt Jerash

Im Gegensatz zu Petra ist Jerash deutlich weniger bekannt, aber doch eine der größten Sehenswürdigkeiten Jordaniens. Aufgrund des Hypes um Petra fand ich Jerash fast spannender zu entdecken. Viele machen Jerash als Tagesausflug aus Amman, das geht auch, zumal es in Gerassa an Übernachtungsmöglichkeiten fehlt.

 

 

 

Jerash ist die Altstadt, heute gibt es nur noch Gerassa als eigentliche Stadt. Der Eingang ist etwas versteckt, daher waren wir froh, das Navi zu haben. Es gibt ein neues Visitor Center, dort kann man parken und wird durch eine Halle geschleust, wo allerlei Händler ihre Souvenirs verkaufen wollen. Mit dem Jordanpass hat man auch hier in Jerash freien Eintritt.

 


Beginn ist der Hadriansbogen, das ist der Eingang nach Jerash, wobei die Stadt nie bis dorthin ausgedehnt wurde.

 

Ebenfalls außerhalb der Stadtgrenzen liegt das Hippodrom, wo noch heute Schaukämpfe stattfinden.

 

Jerash selbst beginnt dann mit dem South Gate, wo auch das alte Visitor Center ist.

 

In Jerash selbst sind sehr viele Gebäude noch sehr gut erhalten und ich konnte mir das römische Leben sehr gut vorstellen.

 

So gibt es zwei Theater, einige Tempel, Kirchen, Bögen, Nymphaeum und mit Säulen gesäumte Handelswege.

 

In den alten Kirchen lassen sich auch einige tolle Mosaike bestaunen. Es gibt an den ein oder anderen Gebäuden lokale Guides, die einen in die Keller von Kirchengebäuden etc. führen. Offiziell kostet es nichts, natürlich wollen sie ein Trinkgeld dafür.

 

Das Umfeld von Gerassa ist sehr hübsch anzusehen, weil hier überall Olivenplantagen wachsen und sich überall die dunkelgrünen Bäume den Hängen hochschlängeln. Wir haben bei der Olivenernte zugeschaut und auch selbst welche geerntet, allerdings schmeckten diese grauenvoll bitter.

 

Es gibt rund um Gerasse nur eine Unterkunft, das Olive Branch Hotel, das leider sehr heruntergekommen ist. Der Service war auch eher mangelhaft. Es hatte zwar 30 Grad, der Pool war aber geschlossen, "es ist doch Winter". Auch der Speisesaal war eher Bistro, überall Plastikkram und Sperrmüll in den Ecken. Das Personal sprach kein Englisch, so war die gesamte Verständigung etwas schwierig.

 

 

In der Nähe von Gerassa liegt auch das Ajloun Forest Reserve, das wir ausgelassen haben. Es handelt sich dabei um ein Naturreservat mit Pflanzen und Tieren. Dort soll es auch nochmal Übernachtungsmöglichkeiten geben.






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