Im Tal des Zuckerrohrs: Valle de los Ingenios

Im Tal des Zuckerrohrs dreht sich wie der Name schon sagt alles ums Zuckerrohr.

 

Die Gegend, die Unesco-Weltkulturerbe ist, war durch die Ausbeutung von Sklaven einst sehr reich geworden, was sich an zahlreichen Villen in den Kolonialstädten drum herum deutlich zeigt.

 

Einen schönen Ausblick gibt es auf dem Weg von Trinidad ins Valle de los Ingenios, am Mirador de la Loma. Dort gibt es auch eine Bar.


Hauptattraktion ist der Torre de Iznaga in Manaca Iznaga, den man nach rund 15 Kilometern auf der Straße aus Trinidad (Nummer 12) erreicht und schon frühzeitig sieht.

 

Der rund 50 Meter hohe Turm wurde gebaut, um die Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen zu beaufsichtigen. Die Stockwerke sind mal rund, mal eckig angelegt, was den Turm sehr markant macht. Gegen 3 CUC darf man ihn besteigen und kann von oben sowohl prächtige Kolonialbauten als auch spärliche Sklaven-Barracken sehen.

 

Das nebenan liegende Kolonialhaus der Familie Iznaga steht offen, dort finden sich neben Café und Shop auch einige interessante Räume. In Manaca Iznaga hat man sich völlig auf den Tourismus eingestellt: Rund um den Torre gibt es eine Art Flohmarkt, zudem wird an jeder Ecke Zuckerrübensirup angeboten.

 

Abseits der Hauptstraße lassen sich ein paar nette kleine Kolonialstädtchen besichtigen, etwa San Pedro, allerdings sind die Straßen so schlecht und mit sehr tiefen Schlaglöchern versehen, dass eine Reise dorthin sehr beschwerlich ist.





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