Geysire, Schluchten, Wasserfälle am Golden Circle

Der Golden Circle ist die beliebteste Touristenstrecke auf Island, denn er verbindet in einer Tagestour die größten Sehenswürdigkeiten mit der Quellenlandschaft rund um den Geysir, dem Wasserfall Gullfoss und dem Nationalpark Pingvellir.

 

Die Strecke lässt sich bequem und günstig mit dem Mietwagen zurücklegen, ansonsten gibt es zahlreiche Tourenanbieter, die die Strecke mit dem Bus abfahren. Allerdings sind die Bustouren wirklich teuer und wenn ihr mehr als eine Person seid, würde ich auf jeden Fall zum Mietwagen raten. Dann fallen nämlich außer Miete und Sprit gar keine Kosten an.


Der erste Stopp ist kurz nach dem großen See Pingvellirvatn, der Nationalpark Pingvellir, an der Islands gesetzgebende Versammlung einst tagte und an der Island die Republik ausrief. Von der einstigen Politik ist wenig zu sehen, dafür beeindruckt der Nationalpark mit einer großartigen Natur.

 

An verschiedenen Stellen gibt es Parkplätze. Ein kleiner Weg führt vom Öxarárfoss, der Weg führt durch eine hübsche Schlucht.

 

Ohnehin ist es spannend, vom Öxarárfoss zum eigentlichen Pingvellir (dort gibt es ein Touristenzentrum mit Café und Toiletten, auf denen man mit Kreditkarte zahlen kann) zu wandern, auch wenn der Weg bisweilen ein wenig anstrengend, weil steinig und hügelig ist.

 

Er führt entlang einer Grabenbruchzone, umgeben von Vulkanen und Gletschern, wandelt man zwischen amerikanischer und eurasischer tektonischer Platte entlang.

 

Weiter geht die Reise zum Geothermalfeld Haukadalur, das zahlreiche heiße Quellen und Geysire beherbergt. Schon vom Auto aus deutet der aufsteigende Dampf den Weg zum Ziel. Am Parkplatz gibt es ein Touristenzentrum mit Toiletten. Dann geht es auf das Feld.

 

Besonders prägnant sind der Große Geysir, Namensgeber aller Geysire, der allerdings nur noch selten ausbricht, und die Quelle Blesi mit seinem schimmernd blauen Wasser inmitten der braun-roten Erde.

 

Ein Highlight ist sicher der Stokkur, der "kleine Bruder" vom Großen Geysir, der allerdings alle paar Minuten ausbricht. Als wir dort waren, mussten wir keine fünf Minuten zwischen den spektakulären Ausbrüchen warten.

 

 

 

Der Weg führt schließlich zum Gullfoss, wo Wasser in mehreren Stufen bis zu 70 Meter in die Tiefe stürzt.

 

Der Weg zu dem sehr beeindruckenden Wasserfall ist trickreich, da durch die Wassermassen immer wieder Wasserspritzer auf den Holzsteg und ans Geländer gelangen, durch den Wind frieren sie ein und sind Rutschfallen.






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