Floating im Toten Meer / Israel

428 Meter unter dem Meeresspiegel liegt das Tote Meer, das aber nicht wirklich Meer ist, sondern vielmehr ein See. Die eine Seite des Ufers gehört zu Israel, die andere zu Jordanien.


Das Tote Meer ist für seinen hohen Salzgehalt bekannt, denn dieser liegt bei bis zu 33 Prozent - das Mittelmeer kommt nur auf 3,8 Prozent. Wer Wasser in die Lunge bekommt, kann sterben, wer Wasser in das Auge bekommt, erblinden. Deshalb ist beim Baden Vorsicht angesagt.

 

Aufgrund des hohen Mineraliengehalts sagt man dem Toten Meer eine heilende Wirkung nach. Deshalb boomt der Gesundheitstourismus an den beiden Ufern.


Unser Hotel lag Südufer des Toten Meers ein – auch so ein trauriger Anblick.

 

Inzwischen gibt es quasi zwei Tote Meere, weil das Wasser so weit zurück gegangen ist, dass der Nord- und der Südteil getrennt sind, weil es dort eine Erhebung im Wasser gab. Ein künstlicher Kanal leitet nun das Wasser in den Südteil, weil dort alle Hotels stehen...

 

 

 

Nach  einem kurzen Empfang in En Bokek ging es direkt auf Tour, mit dem Jeep in die Wüste. Davon lest ihr in einem eigenen Beitrag

Und wenn man schon mal ein Hotel am Toten Meer hat, kann man abends ja nochmal ins Wasser hüpfen. Wobei hüpfen quasi lebensgefährlich ist.

 

Untergehen kann man hier übrigens nicht, ich hatte nicht einmal die Kraft, meine Beine auf dem Boden zu halten, so stark wurden sie nach oben gedrückt. Das hätte ich nie gedacht.

 

So lag ich also hilflos wie eine Schildkröte auf dem Rücken und habe die Aussicht genossen.

Der zweite Tag startete so ungewöhnlich, wie der Vortag aufhörte: Mit einem Bad im Toten Meer, auch Floating genannt.

Das erstaunliche ist ja, dass die Außentemperatur um 8.30 Uhr schon bei 37 Grad lag, das Wasser aber wärmer ist als diese 37 Grad.

 

Beim ersten Eintreten habe ich mich erschrocken, so heiß war das Wasser. Es tat fast ein wenig weh.

 

Wir schwebten im Meer, schmierten uns anschließend mit Matsch ein und floateten noch ein wenig mehr.

 

Dabei durften die obligatorischen Bilder natürlich nicht fehlen.

 

Das Erlebnis ist für mich einmalig: Wer ins Wasser geht, hat allerhöchste Mühe und benötigt all seine Kraft, um die Beine auf dem Boden zu halten.

 

Ansonsten flutschen sie einfach nach oben und schon liegt man auf dem Rücken.