Wandern zu El Nicho in den Topes de Collantes

Früher war der Nationalpark Topes de Collantes, der am besten von Cienfuegos aus zu erreichen ist (ab Trinidad geht es auch gut), mit dem Auto nicht zu erreichen, da die steilen Straßen zu schlecht waren. Deshalb musste man das Auto in Cumanayagua abstellen und dort auf den Lader eines russischen Lastwagens steigen.

 

Heute ist die Route über Cumanayagua noch immer am schnellsten, allerdings lässt sich der Parkplatz von Topes de Collantes (häufig nur als El Nicho bekannt oder ausgeschildert - nach den gleichnamigen Wasserfällen im Park) inzwischen auch selbst erreichen, nach einem etwas holprigen Weg.


Gegen Vorlage des Reisepasses (!) und 10 CUC Eintritt, darf der Nationalpark betreten werden - und es lohnt sich absolut, es ist eine der paradiesischsten Gegenden, in denen ich je war.

 

Der Rundweg ist etwa 1,5 Kilometer lang und die von den Kubanern veranschlagten vier Stunden sind ein wenig übertrieben - wir brauchten mit ausgiebigen Badepausen und Mittagessen ziemlich genau vier Stunden.

 

Der Weg führt mal bergauf, mal bergab, hat ein paar nette Passagen, ist aber sehr gut erschlossen. Highlight des Nationalparks ist der riesige Wasserfall El Nicho.

 

Badesachen sollte man einpacken, wenn man sich in einem der drei Naturbecken erfrischen möchte. Schwimmen ist dort erlaubt (unter El Nicho natürlich nicht, die Wassermassen sind dafür viel zu stark und enorm).

 

Wer sich ins eiskalte Wasser traut, plantscht in einer wundervollen Umgebung, zwischen Urwald-Grün und kleineren Wasserfällen, unter denen es sich baden lässt.

 

Der höchste Punkt gibt eine wunderbare Aussicht auf die Gebirgskette Escambray und den nahegelegenen Stausee Embalse Hanabanilla, durch den die Region mit Wasser versorgt wird.

 

Auf der Aussichtsplattform leben zahlreiche Echsen, die sich bei Angst aufplustern. Sehr lustig anzuschauen.






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