Die bekannteste Düne der Welt: Dune 45

Wer nach Namibia fährt, fährt in der Regel auch ins Sossusvlei mit seinen roten Sanddünen. In diesem Beitrag geht es um die wohl bekannteste aller Sanddünen: Dune 45.

 

Der Name leitet sich vom Standort ab, denn die Düne liegt 45 Kilometer hinter dem Parkeingang Sossusvlei, also 45 Kilometer vom Campingplatz in Sesriem entfernt.


Wir hatten unsere Basis auch in Sesriem, dem Tor zum Sossusvlei Nationalpark. Jona, der Fahrer, hatte uns einen Plot auf dem Campingplatz organisiert. Mehr zu Sesriem und was wir dort noch gemacht haben, lest ihr in einem eigenen Beitrag.

 

Es gibt in der Umgebung auch einige besseren Hotels und Lodges, die allerdings alle sehr teuer sind.

 

Für das Highlight, die Dune 45, sollte man zeitig aufstehen.

 

Das Tor zum Sossusvlei Nationalpark öffnet für Gäste des Campingplatzes bereits um 5.45 Uhr - zu der Zeit ist es stockfinster.

 

Es geht die rund 45 Kilometer zur Dune 45, der wohl berühmtesten Sanddüne der Welt.

 

Der Aufstieg dauert, je nach Kondition und je nachdem, wie weit nach oben man möchte, zwischen 30 und 60 Minuten.

 

Wir dachten permanent, dass wir nur noch ein paar Meter zurücklegen müssen bis zur Spitze und man dann bestimmt ganz toll sieht, aber dann zeigte sich auch gleich die nächste Erhebung.

 

Nach gut einer Stunde haben wir dann "aufgegeben" und sind einfach an Ort und Stelle geblieben. Und den Sonnenaufgang sieht man ohnehin von jeder Ecke aus sehr gut.

 

Da es noch relativ kühl ist, ist es nicht ganz so anstrengend und die Strecke lässt sich auch gut barfuß erkunden.

 

Dann gilt es, sich einfach nur hinzusetzen und den Sonnenaufgang abzuwarten. Das ist ein Naturschauspiel, das seines gleichen sucht.

 

Es ist einfach wundervoll, wie die Wüste langsam zum Leben erwacht. Wie sie langsam hell wird, in allen möglichen Gelb- und Rottönen erstrahlt, wie man plötzlich auch die Dünen drum herum wahrnimmt und die Landschaft immer größer, heller und weiter wird.

 

Die Dune 45 ist in den Morgenstunden sehr beliebt, weshalb man auf viele andere Touristen trifft. Wir hatten Glück und sie war nicht ganz so überlaufen und wir waren auch das zweite Auto am Gate, weshalb wir das Tempo beim Hochmarschieren vorgaben. Viele sind ohnehin nicht ganz so weit hoch wie wir es sind.

 

Nach weiteren gut zehn bis fünfzehn Kilometer erreicht man das eigentliche Sossusvlei, dazu gibt es auch nochmal einen eigenen Beitrag.