Per Boot durch den Chobe

Der Chobe Nationalpark ist nach dem Okavango Delta die bekannteste Sehenswürdigkeit Botswanas. Dort gibt es eine unglaubliche Tiervielfalt.

 

Die meisten Botswana Urlauber reisen in den Chobe hinein und nächtigen auch dort auf einem der Campingplätze oder in einer der Lodges. Offiziell gibt es die Regelung, dass Tagesgäste nur zu den unattraktiven Zeiten tagsüber in den Park fahren dürfen, das war bei meinem Besuch aber nicht so.

 

Damit wollte man den dort nächtigenden (und mehr zahlenden) Gästen mehr Exklusivität gewähren, da viele Besucher aus Kasane oder von den Victoria Falls nur für einen Tag vorbeikommen. 

 

In Kasane bieten sich Tages- oder Halbtages-Touren in den Chobe Nationalpark an, der Haupteingang liegt nur sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

 

Ich habe an einem Tag zwei Halbtagestouren gemacht, eine per Boot und eine per Jeep. Im Boot ging es etwa drei Stunden am Chobe River entlang.

 

Säugetiere sieht man dabei wenige, dafür Nilpferde, Krokodile und allerlei Vögel. Außerdem haben wir am Ufer Büffel und Antilopen gesehen.

 

Wer Tiere beobachten möchte, ist hier falsch, wer allerdings etwas Ruhe abseits des Safari-Tourismus genießen möchte, ist hier genau richtig.

 

Mittags stand dann ein Gamedrive an, ebenfalls drei Stunden mit dem Jeep durch den Park.

 

Gesehen habe ich nicht sehr viel, weil unser Fahrer zum einen super gestresst war, schnell gefahren ist und zum anderen sich auch ein Bierchen gegönnt hat.

 

Daher mein Tipp: Wer im Bananyanas Backpackers übernachtet, sollte seine Touren auf keinen Fall mit dem hauseigenen Safari-Unternehmen buchen.

 

An einem Morgen wurde ich auch einfach versetzt, ohne Bescheid zu geben, dass der Jeep voll war. Dennoch gab es immerhin ein klein wenig zu sehen: eine Phyton, Büffel, Elefanten, Antilopen.