Canyoning und Adrenalin in La Fortuna

La Fortuna ist auch als Action-Hochburg bekannt, überall gibt es etwas zu entdecken. Die meisten Touren kosten allerdings 50 bis 120 Dollar und daher muss gut überlegt sein, was man genau machen möchte. Außer natürlich, man verfügt über entsprechendes Kleingeld.

 

Da ich Canopy bereits in Tortuguero ausprobiert hatte, siehe erstes Foto, (auch in Monteverde, unter anderem im Selvatura Park, gibt es Angebote ab 50 Dollar), wollte ich mich im Canyoning ausprobieren. Das ist auch als Rappeling oder Abseiling bekannt, weil es eigentlich nicht wirklich durch einen Canyon geht, sondern vielmehr seilt man sich von Wasserfällen ab.


Ich habe meine Tour über Bike Arenal gebucht, da mein Reisepartner sich für den Tag ein Mountainbike ausgeliehen hat und wir daher für ein paar Stunden getrennte Wege gingen.

 

99 Dollar hat meine Tour gekostet. Es ging zuerst mit dem Auto ins Base Camp, dort haben wir Lunch (Reis, Bohnen und Huhn) gegessen.

 

Danach ging es auf der Ladefläche eines Jeeps tiefer in den Urwald, zum Ausgangspunkt. Dort zogen wir die Helme an und wurden mit den Sicherheitsseilen ausgestattet.

 

Der erste Wasserfall war mit etwa 40 Metern der höchste. Und das war ganz schön aufregend. Man steht oben mit dem Rücken zum Abgrund und soll sich quasi hinunter stürzen. Ich hab etwas Nachhilfe von einem der Tourguides bekommen, da ich mich erst nicht so richtig getraut habe.

 

Ich habe mich erst etwas langsamer abgeseilt, da die Jungs die Seile aber kontrollieren können, habe ich direkt ein schönes Bad im eiskalten Wasserfall genommen.

 

Und dann hat es auch richtig Spaß gemacht! Der Körper ist voller Adrenalin und es macht einfach wahnsinnig Fun, sich hinunter zu stürzen und immer mutiger zu werden.

 

Insgesamt haben wir vier Wasserfälle, eine Felswand und einen freien Fall durchlaufen und es hat jedes Mal wieder gekribbelt. Und während wir von einem zum anderen Wasserfall liefen, haben wir Schlangen und Spinnen gesehen, die Guides erklärten uns mehr zu den Tieren.

 

Spannend stellten wir uns auch das sogenannte Tubing vor, wo man mit aufgeblasenen Gummireifen durch einen Fluss und Stromschnellen getrieben wird. Allerdings haben wir uns dagegen entschieden, weil die Aktion zwar für nen halben Tag ausgelegt ist, man aber tatsächlich maximal 30 Minuten im Wasser ist. Da waren 50 USD einfach zuv iel. Auch beim Rafting und Quad haben wir verzichtet.

 

Nicht besucht haben wir das Ökozentrum Danaus, das einen Besuch aber wert sein soll. Dort kann man viele Tiere, unter anderem Faultiere, sehen. Ein Guide erklärt mehr zur Flora und Fauna. Vor allem für Kinder ist das Ökozentrum wohl ganz toll. Der Eintritt kostet 15 USD.