Pinguine am Traumstrand: Betty's Bay

Drei größere Pinguin-Kolonien gibt es in Südafrika, am bekanntesten sind die Schwimmvögel vom Boulders Beach.

 

Wer von Hermanus nach Kapstadt fährt, kann auch entlang der Küste fahren und kommt dabei an Betty's Bay vorbei, einem kleinen, verschlafenen Örtchen, das südlich der (erweiterten) Garden Route am Meer liegt.

 

Bekannt ist der Ort dennoch, denn am Stony Point lebt eine große Kolonie Brillenpinguine.


Das Areal rund um den Stony Point ist ein Schutzgebiet, für 10 Rand darf es zwischen 9 und 17 Uhr betreten werden.

 

Direkt am Eingang vom Stony Point, wo man den Eintritt bezahlt, sollte man schon einmal Ausschau nach anderen Tieren halten: Auf den Geländern liegen häufig Klippschliefer herum und lassen es sich auf den von der Sonne gewärmten Steinen gutgehen.

 

Klippschliefer sind wahnsinnig scheu - und man mag es kaum glauben, aber sie sind mit den Elefanten verwandt.

 

Nun aber zu den Pinguinen, für die sind wir ja hier.

 

Ein kleiner Holzsteg führt über den Strand hinweg, überall wuseln Pinguine, von allen Stellen aus lassen sie sich hervorragend beim Watscheln, Kuscheln und Schwimmen beobachten.

 

Lustig anzusehen ist etwa, wenn die kleinen Vögel von einer Welle erwischt werden und ins Wasser plumpsen.

 

Die Kulisse ist einzigartig, wie man auf den Bildern erkennen kann.

 

Betty's Bay lohnt noch aus einem zweiten Grund, denn von hier nach Kapstadt verläuft eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, der Clarence Drive, der sich zwischen Atlantik und dem Kogelberg Nationalpark Hottentots-Holland Mountain Catchment Area windet.

 

Die Straße bietet unglaubliche Panorama-Blicke, wer Glück hat, entdeckt sogar Wale oder Delphine an der Küste.

 

Alle paar Meter gibt es kleine Parkplätze, um die Aussicht zu genießen - und glaubt mir, die braucht ihr auch. Also auf jeden Fall etwas mehr Zeit einplanen als Google Maps veranschlagt.






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