Die 10: Meine Reise-Highlights in 2019

Deutschland, Niederlande, Kreta, Polen, Ghana, Togo und  São Tome und Príncipe standen in diesem Jahr auf meiner Reiseliste - und damit habe ich auch gleich fünf Länder neu kennengelernt. Wie immer standen schöne Landschaften etwa die Volta Region in Ghana oder Preveli in Kreta, aber auch Tierisches im Fokus: Etwa kleine Schildkröten in Ghana und große auf São Tome.

Das Jahr war aber auch geprägt von historischen Orten: Das jüdische Leben in Krakau, der Horror von Auschwitz, die Gräuel der Sklaverei, die Überreste der Kolonialzeit - all das war an vielen Reisezielen noch sehr präsent. Viele Momente, viele Menschen, viele Orten, viele Betten - hier kommen meine Highlights aus 2019.


Vor rund einem Monat habe ich euch schon die schönsten Reise-Fotos aus 2019 vorgestellt. Das war hauptsächlich so früh, weil ich an der Blogparade von "Erkunde die Welt" teilgenommen habe und der Einsendeschluss am 1. Dezember war.

 

Dabei fehlten ein paar Highlight noch, etwa mein Besuch im Mole Nationalpark in Ghana am ersten Dezember-Wochenende und meine Reise nach São Tome und Príncipe - wo es im Anschluss an meine vier Monate in Ghana hinging. Außerdem sind die schönsten Fotos ja nicht automatisch die schönsten Momente!

 

Diese Erlebnisse finden in diesem Rückblick nun ihren Platz, und damit folge ich dem Aufruf des Blogs "Reisewut", wo verschiedene Blogger ihr Jahr Revue passieren lassen. Schaut mal rein! Übrigens gibt es auch noch eine zweite Blogparade, was Jahresrückblicke angeht, allerdings thematisch sortiert. Eigentlich hatte ich erst noch vor, separat bei der Blogparade von "Yummytravel" mitzumachen - natürlich in der Kategorie "Meine 3 Natur Highlights 2019" - dann habe ich aber festgestellt, dass meine Top 3 hier in diese Kategorie fällt, deshalb gibt es jetzt nur diesen einen Rückblick.


Die 10: Schnorcheln auf Bom Bom Island

Bom Bom Island - was ein Name! Die Insel liegt ganz im Norden von Príncipe und dort liegt nicht nur das älteste Hotel des Landes, sondern auch eines der teuersten. Wer mir auf Instagram folgt, hat schon ein paar Fotos gesehen. 

 

Die Hotelanlage liegt eigentlich am Festland, ein Holzsteg führt über das total klare Meerwasser hinüber auf die Insel, wo es noch eine Bar und ein Restaurant gibt. Der Tag begann für mich damit, die Insel auf dem Rundweg zu umrunden, das dauert etwa 45 Minuten. Da es ziemlich hoch und runter ging, habe ich mich noch viel mehr auf das Schnorcheln gefreut! Mit viel Glück kann man hier Schildkröten sehen. 

 

Vorab: So viel Glück hatte ich leider nicht. Ich habe mir am Activity-Center des Hotels kostenlos Schnorchel-Ausrüstung geliehen. Zunächst war ich in Strandnähe unterwegs, dort gibt es ganz viele bunte Fische, etwa Papageien- und Zebrafische. Ich hatte gelesen, dass man in rund zwei Stunden auch um Bom Bom herum kommt. Ich habe zwar begonnen, aber ich bin dafür viel zu langsam und lasse mich zu schnell von den vielen bunten Tieren wie Muränen und Seeschlangen ablenken. Deshalb habe ich nur die Hälfte geschafft und wurde dann von meinem Verlobten via Stand-Up Paddling wieder zurück gebracht. In diesem klaren Wasser an dieser Insel zu schnorcheln war definitiv ein Highlight! Kopf unters Wasser ist einfach eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, wenn ich unterwegs bin! 

Die 9: Mit meiner besten Freundin an der Ostsee

Habt ihr auch diesen einen Menschen in eurem Leben, mit dem ihr morgens aufstehen könnt und einer sagt: "Lass uns ans Meer fahren" - und ihr einfach ins Auto einsteigt und losfahrt? Ich bin unendlich dankbar, solch eine Person seit inzwischen mehr als 20 Jahren in meinem Leben zu haben!

 

Als meine beste Freundin Manuela mich diesen Juli besucht hat, haben wir erst eine wundervolle Zeit in Hannover verbracht und haben das Wetter und die Sonne am See genossen. Doch dann haben wir beschlossen, dass das Meer ja auch nicht so weit weg ist und sind spontan an den Timmendorfer Strand gefahren. Wir hatten fast mehr Zeit im Auto verbracht als am Strand, aber es war trotzdem unheimlich schön! Wir hatten uns unterwegs noch frische Erdbeeren besorgt und es war herrlich. Es gab zwar viele Quallen (nicht giftig), durch die man sich wuseln musste, wenn man schwimmen wollte, aber das Meer an sich hat ja schon immer einen Reiz. Abends kehrten wir noch an der Promenade ein, ehe wir die rund zweieinhalb Stunden zurück gefahren sind.

Die 8: Mit Patenkind und Freund im Serengeti-Park

Vor drei Jahren habe ich zum zweiten Mal die Mit-Verantwortung für ein Baby übernommen: mein Patenkind Nora. Heute ist sie vier, wahnsinnig toll und neugierig. Wie bringe ich diesem Kind also meine Liebe zu Afrika und der Tierwelt generell nahe?

 

Zu ihrem Geburtstag habe ich ihr einen Trip in den Serengeti-Park geschenkt, mit Übernachtung. Abends tobte sie noch auf dem Indoor-Spielplatz, am nächsten Tag ging es auf Jeep-Safari und danach durchwanderten wir den Affenwald. Es war auf jeden Fall sehr schön, sie mit den Tieren interagieren zu sehen und zu merken, wie sie Dinge lernte, etwa über den Wolf (wir waren zunächst im Wolfcenter unweit des Parks) oder über Antilopen. Und wie sie ihre Angst verlor - vor allem vor Giraffen und Zebras, wenn diese ihre Köpfe durchs Autofenster steckten (weil manche Leute meinen, diese Tiere füttern zu müssen).

Die 7: Preveli Beach auf Kreta

Der Preveli-Beach auf Kreta ist nicht unbedingt der schönste Strand der Insel, aber auf jeden Fall ein sehr besonderer. Er liegt im Süden und ist nicht per Auto erreichbar, zumindest nicht direkt. Vom Parkplatz aus geht es rund zehn Minuten Treppenstufen nach unten, bis man schließlich den Strand erreicht.

 

Das spannende ist nicht der Strand selbst, sondern die unglaubliche Natur drum herum. Am Preveli Strand mündet das Fluss Megalopotamos in das Libysche Meer und der Fluss hat durch das Gebirge eine Schlucht geschlagen. Und am Rande des Flusses hat sich ein eindrücklicher Palmenwald gegründet.

 

Vom Strand aus lässt sich der Palmenwald erwandern, immer wieder erhascht man dabei wundervolle Blicke auf den Fluss - in dem man mit viel Glück Schildkröten entdeckt. Man kann den Fluss auch hinauf schwimmen - dann erreicht man nach einer Weile einen kleinen Wasserfall und hier ist dann Schluss.

Die 6: Elefanten ganz nah im Mole Nationalpark

So nahe war ich einem wilden Elefanten, glaube ich zumindest, noch nie! Eigentlich hatte ich gar nicht vor, in den Mole Nationalpark in Ghana zu fahren, denn er ist echt weit ab vom Schuss, ganz im Norden des Landes, rund zwölf Fahrstunden von Accra entfernt. Wer meine Reise etwas verfolgt hat, weiß schon, dass ich dann zufällig zweimal von der Arbeit aus direkt vor die Tore des Parks geschickt wurde - und beim zweiten Mal konnte ich einen Tag eher anreisen und eine Nacht im Park verbringen!

 

Der Mole hat bei weitem nicht so viele Tiere und solch eine Vielfalt wie die Nationalparks im südlichen und östlichen Afrika! Aber in Ghana, beziehungsweise generell in Westafrika, ist das etwas anderes, denn hier gibt es kaum mehr Wildlife. Die letzte 600 Elefanten im Mole sind also das Aushängeschild des Parks - auch wenn man sie nur mit Glück sehen kann, denn der Park ist nahezu nicht erschlossen.

 

Als unser Guide vom Auto sprang und im Busch verschwand, war mir schon  klar, dass er Elefanten gefunden hatte. Eine Weile später liefen wir alle hinter ihm durch den Busch und irgendwann hörten wir die Elefanten. Kurz darauf konnten wir sie dann auch sehen. Erst einmal nur einen Bullen, der auf einer Lichtung stand und posiert hat. Er war rund zehn bis 15 Meter von uns entfernt, das war schon der Wahnsinn! Plötzlich raschelte es neben uns zwischen den Bäumen und deutlich näher stand noch ein zweiter Bulle. Er hielt sich eher versteckt, aber alleine zu wissen, dass das Tier so nahe ist, und den Rüssel zu sehen, war unbeschreiblich.


Reiseziele 2019: 

 

Deutschland

Die 10: Highlights in Hannover

Tagesausflug ans Steinhuder Meer

Safari in Deutschland im Serengeti-Park Hodenhagen

Besuch im Wolfcenter Dörverden

Deutschlands längster Barfuß-Pfad in Bad Orb

Der große Guide für Bremen

Tipps für deinen Hamburg-Trip

Der große Guide für Frankfurt

 

Kreta

Die 10 Highlights im Westen Kretas

 

Polen

Jüdisches Leben in Krakau

Auf Amon Göths Spuren im KZ Plaszow

Streetart, Schlesien und Seilbahn: Ein Tag in Kattowitz

 

Ghana

Accra - meine ersten Eindrücke

Accras Stadtstrände 

Feiern auf Ghanas größtem Streetart-Festival Chale Wote

Hochburg des Sklavenhandels: Cape Coast Castle 

Älteste Festung in Westafrika: Elmina Castle

Affen, Canyoning, Kente und Co in Amedzofe

Westafrikas höchste Wasserfälle: Wli Falls 

Schildkröten retten im Paradies: Dzita 

Wo Seelen Abschied nehmen: Lake Bosumtwi

Hauptstadt des Ashanti-Königreichs: Kumasi

Die 10: Highlights in Accra

Butre & Busua: Das sind Ghanas schönste Strände 

Schildkröten schlüpfen sehen am Südkap: Cape 3 Points

Elefanten gucken im Mole Nationalpark 

Die älteste Moschee Ghanas & Co in der Northern Region

 

Togo

Hauptstadt am Meer: Lomé 

Voodoo-Kult und Kolonialzeit rund um den Togosee 

Togos bester Badestrand: Coco Beach

 

São Tome und Príncipe

Praia Banana: Einer der schönsten Strände der Welt

Schnorcheln & Wassersport auf Bom Bom Island

 

Sonst gesehen - noch ohne Beitrag

Fulda, Köln, Brüggen, Oberhausen, Düsseldorf, Sankt-Augustin, Bonn, Timmendorfer Strand, Delmenhorst, Neuwied, Koblenz, Breslau, Auschwitz, Sundy, Santo Antonio, Bom Bom Island, Ilheu das Rolas, Praia Inhame, Santana, São Tome Cidade, Neves

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Vorschau auf 2020

 

In den kommenden Tagen wird es noch einen eigenen Text geben, aber ein bisschen was kann ich euch vorab schon verraten. Auf dem Blog werdet ihr in den nächsten Wochen noch einige Beiträge zu São Tome und Príncipe finden. Außerdem habe ich noch einiges aus Kreta, Polen und den Niederlanden nicht aufgeschrieben. 

 

Ich werde den Januar weitestgehend in Deutschland verbringen und Familie und Freunde sehen und wieder arbeiten - dieses Mal nicht bei der GIZ, sondern wieder als Journalistin. Aber Ende Januar geht es hoffentlich noch einmal bis Anfang April nach Kenia. Mein Herzensland! Was sonst noch fix ist und was so in meinem Kopf herumschwirrt, lest ihr dann in ein paar Tagen! 

 

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Die 5: Baby-Schildkröten retten an Cape Three Points

Nach den letzten Wochen und Monaten dachten einige, dass Schildkröten meine Lieblingstiere sind - das sind und bleiben zwar Esel, Zebra und Kaninchen, aber Schildkröten finde ich auch wahnsinnig toll!

 

In Ghana ist in der Zeit von September/Oktober bis Februar/März Nesting Season, dann kommen die Meeresschildkröten an Land und legen ihre Eier ab und ein paar Wochen später schlüpft der Nachwuchs. Leider werden die meisten Eier zum Schutz vor Wilderern und Tieren ausgegraben und in Schutzzonen gebracht.

 

Im November war ich in Cape Three Points, dem Südkap Ghanas. An die einzige Lodge dort ist auch ein Schutzprojekt angegliedert. Abends war ich eigentlich mit einem Mitarbeiter zum Turtle Night Walk verabredet, wo man am Strand entlang geht und schaut, ob eine Schildkröte an Land kommt. Doch ich habe bei jedem Mal, wenn ich am Schutzbereich vorbei ging, auch hinein geschaut - und dann entdeckte ich eine kleine Schildkröte! Nach dem Walk haben wir die beiden Kleinen an den Strand gebracht, wo sie ihren Weg ins Wasser fanden.

 

Am nächsten Morgen  hatte ich gleich noch einmal Glück. Um kurz nach 6 Uhr weckte mich ein Mitarbeiter und fragte, ob ich helfen wolle, ein paar Baby-Schildkröten, die über Nacht geschlüpft waren, freizulassen.

 

Das war auch noch einmal ein Highlight, die etwa zehn Tiere ins Meer watscheln zu sehen - was ein Start ins Leben! Die zehn haben auf jeden Fall mal die kritische Zeit am Strand überlebt, dort werden viele nämlich direkt von Raubvögeln gefressen! 


Die 4: Die Rose von Auschwitz

Das hier ist zur Abwechslung kein super toller Reisemoment, sondern der mitunter emotionalste in diesem Jahr. Eine Woche lang habe ich mit meiner Schwester einen Roadtrip nach Polen gemacht - über Kattowitz, Auschwitz, Krakau und Breslau.

 

Wer sich mit deutscher Geschichte und mit der NS-Zeit beschäftigt, kommt wahrscheinlich irgendwann an den Punkt, an dem er Auschwitz besuchen möchte. So ging es mir im vergangenen Jahr. Wir machten eine Führung durch die noch stehenden Gebäude in Auschwitz und vor allem das Museum mit Hinterlassenschaften der Getöteten, Schuhe und Haare beispielsweise, haben mich tief berührt.

 

Die Führung ging am Nachmittag weiter in Birkenau, dem Vernichtungslager. Da es unglaublich heiß war, hat meine Schwester die Tour abgebrochen und am Eingang im Schatten auf mich gewartet. Ich ging nach hinten auf der Anlage, wo einst Gaskammern, Krematorien und der Aufnahmetrakt mit Duschen und Co standen. Am meisten berührt hat mich diese Szene. Die Reste des Gaskammer-Gebäudes in sich zusammen gefallen, Tafeln, die an die Gräuel erinnern und Bilder zeigen von Menschen, die gerade auf dem Weg in den Tod waren - und dann diese eine Rose, zum Gedenken an die Menschen. Da liefen bei mir die Tränen.

Die 3: Die Praia Banana - der schönste Strand

In den 90er Jahren gab es den "Bacardi Feeling" Werbespot und ich wollte gerne einmal an einen solch tollen Strand! Und 2019 war ich an DEM Strand auf São Tome und Príncipe.

 

Den ersten Blick auf die wunderschöne Praia Banana bietet sich von einer Ausblicks-Plattform - wobei unser Pilot beim Anflug auf den Flughafen von Príncipe auch über die Bucht geflogen ist. Dann geht es durch den Dschungel den Weg hinunter zum Strand.

 

Als ich unten angekommen bin, war ich einfach nur platt. Ich habe schon einige schöne Strände in meinem Leben gesehen, bisher waren da Diani Chale in Kenia, Nungwi auf Sansibar und Manuel Antonio in Costa Rica führend, aber die Praia Banana hat sich direkt auf Platz 1 katapultiert. Warum? Stellt euch mal vor, ihr habt diesen Traumstrand ganz für euch alleine!? Kaum zu glauben, aber wahr. Und schnorcheln kann man hier auch ganz toll!

Die 2: Der Ort, der meine Seele berührte

Auf vielen Reisen gibt es diesen einen Ort, an dem ich vollkommen ankomme, an dem ich mich wohl und entspannt und einfach zufrieden und dankbar fühle. In Ghana war das für mich Dzita! Niemals wäre ich von alleine auf die Idee gekommen, nach Dzita zu fahren, dafür ist der Ort viel zu klein und unscheinbar.

 

Die Keta Lagune ein paar Kilometer entfernt hatte ich auf dem Schirm, aber vor allem eine liebe Freundin, die immer wieder von diesem wundervollen Ort hier gesprochen hat, hat mich dazu gebracht, die Reise in die Gegend, wo der Volta River ins Meer fließt, anzutreten. Und ich bin statt der zunächst geplanten zwei Nächte gleich vier geblieben, weil es so wunderschön ist!

 

Ich habe gar nicht viel gemacht, war mal in der Lagune schwimmen, einmal war ich Kajaken auf dem Volta River und einmal abends beim Turtle Walk dabei. Aber die Lodge hier, "Meet Me There", ist ein so wundervoller Ort mit großartigem Personal, super leckerem Essen und einer Wohlfühl-Atmosphäre. Ich kann es gar nicht in Worte fassen, ich denke, jeder, der dorthin kommt, spürt, was ich meine!

Die 1: Eine Lederschildkröten bei der Eiablage

In der zweiten Nacht auf São Tome ist ein kleiner Traum von mir wahr geworden. Eine Lederschildkröte bei der Eiablage zu sehen, war einer der schönsten Momente überhaupt für mich! Ich bin immer noch sprachlos. So ein riesiges Lebewesen, so nah. Und damit ist es auch mein absolutes Highlight 2019!

 

Auf dem ca 20-minütigen Rückweg von dieser Stelle am Strand zu unserem Bungalow haben wir noch zwei weitere, kleinere Schildkröten gesehen: Grüne


Meeresschildkröten und Oliv-Bastardschildkröte. Und am nächsten Abend auch gleich noch einmal eine Grüne Meeresschildkröte vor unserem Bungalow. Einfach nur wow!

 

Lederschildkröten sind die größten Meeresschildkröten der Welt und können bis zu 800 Kilo wiegen. Schon deshalb sind sie total faszinierend. Und sie sind eben auch sehr selten, weshalb ich mich darüber besonders dolle gefreut habe! Ich habe schon mehrere Turtle Walks gemact, aber vorher hatte ich nie das Glück - und nun sofort eine Lederschildkröte.


Außerhalb des Rankings

Wer meine Fotos des Jahres gesehen hat - wird sich an dieses Bild erinnern. Der Moment ist außerhalb jeder Wertung und für mich persönlich natürlich DER Moment 2019. Nach achteinhalb Jahren Beziehung rechnet man ja irgendwie damit, dass irgendwann ein Antrag kommt. Aber in dem Moment hat er mich dann doch überrascht. Wir hatten den Tag am Efalonissi Beach auf Kreta verbracht, er kränkelnd, ich auf dem Heimweg einen kleinen Auffahrunfall bauend. Er wollte unbedingt in unserer Unterkunft essen und ich hab es nicht verstanden. Übrigens auch den Antrag nicht - bis er  deutlich wurde. 2021 wird geheiratet! 


Mein (Reise-)Jahr 2019 in Bildern

Januar: Hannover (Heimat)

Februar: Bremen, Bonn, Bad Orb

März: Bad Orb, Frankfurt, Fulda

April: Steinhude, Brüggen, Hamburg, Bremen, Köln

Mai: Serengeti-Park, Wolfcenter, Bremen

Juni: Kreta-Rundreise, Polen-Roadtrip

Juli: Timmendorfer Strand

August: Bremen, Ghana

September: Ghana, Togo

Oktober: Ghana, Togo

November: Ghana

Dezember: Ghana, São Tome und Príncip, Köln, Brüggen, Koblenz


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